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Wie die deutsche Wirtschaft in Zukunft ausreichend mit strategischen Rohstoffen versorgt werden kann, das ist Thema des 4. Symposiums „Freiberger Innovationen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 19. und 20. April in der Alten Mensa in Freiberg auf der Petersstraße 5 veranstaltet wird.
„Wie erfolgreich wir in Zukunft in den Schlüsselindustrien des Automobil-, Maschinen- und Anlagenbaus sowie der chemischen Technologien in Deutschland sind, hängt ganz wesentlich von der Verfügbarkeit strategisch wichtiger Rohstoffe wie Kupfer, Gallium oder den Seltenen Erden ab“, sagt Prof. Jens Gutzmer, Direktor des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie und Professor für Lagerstättenlehre und Petrologie an der TU Bergakademie.
Diese Ressourcen seien unentbehrlich für die Entwicklung und Produktion hochwertiger Wirtschaftsgüter des Industriestandortes Deutschland. Daher sei die langfristige Rohstoffsicherung ein entscheidendes Anliegen der deutschen Wirtschaft und Risikovorsorge für die Zukunft.
Am Forschungsstandort Freiberg mit der Ressourcenuniversität TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie sollen neue Entwicklungen in der Rohstoffforschung und zukunftsfähige Rohstoffkonzepte vorangetrieben werden.
Das 4. Symposium „Freiberger Innovationen“ wird unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Freiberg veranstaltet. Neben neuesten Forschungsergebnissen und -ansätzen der TU Bergakademie Freiberg und des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie werden führende deutsche Unternehmen einen Einblick in ihr Rohstoff-Management geben. Auf der Agenda stehen die vier Themenschwerpunkte 1.) Rohstoff-Management, 2.) Primäre (aus der Erde gewonnene) Rohstoffe, 3.) Sekundäre (verarbeitete und daher wiederverwendbare) Rohstoffe und 4.) Recycling sowie Verarbeitung und Produkte.
Zu den 19 Beiträgen des Forschungsstandortes Freiberg und der deutschen Industrie werden unter anderem Vorträge von Prof. Juri Woitechowski von der Russischen Akademie der Wissenschaften und Prof. Patrick Taylor von der US-amerikanischen Colorado School of Mines erwartet.
Die seit 2002 stattfindende Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um aktuelle Entwicklungen für die Risikovorsorge strategischer Rohstoffe zu kommunizieren und einen Beitrag zur Lösung der drängenden Fragen zu leisten.
Weitere Informationen
Prof. Jens Gutzmer
Direktor Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Tel. 0351 260-4400
j.gutzmer@hzdr.de
Pressekontakt
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Anja Weigl
Tel. 0351 260-2452
a.weigl@hzdr.de
www.hzdr.de
TU Bergakademie Freiberg
Cornelia Riedel
Pressesprecherin
Tel.: 03731 392355
Cornelia.Riedel@zuv.tu-freiberg.de
www.tu-freiberg.de
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Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. Es wurde am 29. August 2011 gegründet und wird gemeinsam durch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die TU Bergakademie Freiberg aufgebaut.
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Gesundheit, Energie und Materie und betreibt dazu fünf Großgeräte mit teils einmaligen Experimentiermöglichkeiten, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiter, davon ca. 400 Wissenschaftler inklusive 130 Doktoranden.
An der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen, der deutschen Ressourcenuniversität, wird entlang der Wertschöpfungskette in den vier Themengebieten Geo, Material, Energie und Umwelt für eine nachhaltige Stoff- und Energiewirtschaft gelehrt und geforscht.
Dr. Christine Bohnet | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.hzdr.de
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