Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Roboter - vielseitige Helfer in Industrie und Alltag

07.05.2013
Ihre Gestalten und Fähigkeiten sind nicht nur in der Science-Fiction-Welt vielfältig, auch Wissenschaft und Industrie erzielen enorme Fortschritte dabei, Roboter zu vielseitigen Helfern der Gesellschaft zu machen. Die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert die IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) 2013 noch bis zum 10. Mai im Kongresszentrum Karlsruhe.

Veranstaltet von der IEEE Robotics und Automation Society und organisiert vom Institut für Anthropomatik des KIT bringt die Konferenz über 1.800 Teilnehmer in Karlsruhe zusammen.

„Das Thema der Konferenz Anthropomatics – Technologies for Humans unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Robotern und intelligenten Systemen zur Entlastung des Menschen in allen Bereichen des Lebens“, erklärt Professor David Orin, Präsident der IEEE Robotics and Automation Society. „Autonome Luftfahrzeuge unterstützen bei Katastrophenszenarien, Transportroboter revolutionieren die Logistik. Mobile Manipulatoren und humanoide Roboter verändern die Assistenz in der industriellen Produktion, aber auch im Alltag grundlegend, während Android-Technologien die Kommunikation mit technischen Systemen beeinflussen“, so Orin weiter.

Der Begriff Anthropomatik, geprägt von Informatik-Professoren der damaligen Universität Karlsruhe, heute KIT, beschreibt die symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Allein am KIT arbeiten mehr als 250 Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen im Schwerpunkt Anthropomatik und Robotik an der Vision, Maschinen mit intelligentem, adaptivem – also anpassbarem – Verhalten auszustatten.

Die ICRA ist die weltweit größte Fachkonferenz für Robotik und Automation und findet zum ersten Mal in Deutschland statt. „Die Zahl der eingereichten wissenschaftlichen Beiträge war mit ca. 2.300 aus mehr als 60 Ländern noch nie so hoch wie in diesem Jahr“, sagt Professor Rüdiger Dillmann vom Institut für Anthropomatik des KIT und General Chair der ICRA 2013. „Knapp 900 davon werden auf der ICRA präsentiert. Auch die über 70 Aussteller aus Industrie und Forschung stellen einen neuen Rekord in der Geschichte der Konferenz dar.“

In einer einzigartigen Kombination aus wissenschaftlichem Kongress, technischen Workshops und fachlichen Demonstrationen präsentieren internationale Experten, wie Professor Robert Wood aus Harvard, Professor Aude Billard von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Professor Yasuo Kuniyoshi von der Universität Tokyo, Professor Michael Black vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Professor Rodney Brooks vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Professor Alex Waibel vom KIT, die neuesten Ergebnisse der Forschung. Zahlreiche Vorträge bieten eine außergewöhnliche thematische Vielfalt von Industrie- über Medizin- und Mikrorobotik bis hin zu humanoider Robotik und Anthropomatik.

Citizens Forum am 10. Mai

Für die interessierte Öffentlichkeit und insbesondere für Studierende und Schulklassen der Mittel- bis Oberstufe wird die ICRA 2013 mit dem Citizens Forum am Freitag, den 10.05.2013 von 09.30 bis 13.00 Uhr ihre Tore öffnen. In einer Ausstellung bekommen die Besucher ausgewählte Exponate zu sehen. In kurzen Vorträgen veranschaulichen weltweit führende Wissenschaftler jüngste Forschungsergebnisse und diskutieren ihre Visionen.

Eine Anmeldung zum Citizens Forum ist unter www.icra2013.org/cfanmeldung erforderlich. Gruppen ab sechs Personen melden sich bitte unter gruppen_citizensforum@icra2013.org an.

Die ICRA 2013 ist eine Veranstaltung der IEEE Robotics and Automation Society. Organisator ist das Institut für Anthropomatik des KIT.

Weitere Informationen: www.icra2013.org

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Presse, Kommunikation und Marketing

Monika Landgraf
Pressesprecherin
Kaiserstraße 12, Gebäude 10.11, Raum 008.3
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 721 608-4 7414
Fax: +49 721 608-4 3658
E-Mail: monika.landgraf@kit.edu
www.kit.edu
Als zertifizierte Universität und Großforschungseinrichtung fördert und praktiziert das KIT die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie.

KIT - Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Monika Landgraf | KIT
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu/besuchen/pi_2013_12935.php
http://www.kit.edu

Weitere Berichte zu: Anthropomatik Automation IEEE Roboter Robotik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte
23.11.2017 | Universität Witten/Herdecke

nachricht IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen
22.11.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung