Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Roboter, Tiefkühlung und Star Trek-Visionen: die Palette der Logistik

03.12.2014

Der „24. Deutsche Materialfluss-Kongress“ am 26. und 27. März 2015 stellt in Garching das Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik in den Mittelpunkt. Er präsentiert technologische Innovationen und Praxisbeispiele.

Auch in der Logistiklandschaft ist Smart Factory ein bestimmendes Thema. Vollständig autonome und intelligente Roboter ermöglichen eine rasche Anpassung der Fabrik an die sich ständig ändernden Bedingungen. Roboter übernehmen immer häufiger die Aufgaben von Arbeitskräften – dennoch verfügt der Mensch über klar überlegene kognitive und sensomotorische Fähigkeiten. Über dieses Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik sprechen Experten beim „24. Deutschen Materialfluss-Kongress“ am 26. und 27. März 2015 in Garching.

Den Kongress eröffnet Prof. Willibald Günthner von der Technischen Universität München und Mitglied des Vorstands der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Anschließend spricht Rudolf Keller von SSI Schäfer über die Euphorie und Unmöglichkeit der Intralogistik.

Ist die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter eine industrielle Revolution? – Das fragt sich Manfred Gundel von KUKA Roboter in seinem Plenarvortrag. An diese Frage schließt sich auch Stefan Hentschel von Google Germany an und erläutert die digitale Transformation und deren Einfluss auf die B2B Industrie.

Parallel zum Kongress findet die VDI-Fachkonferenz „Shuttle-Systeme in der Logistik“ statt. Hier erfahren die Teilnehmer mehr über die Richtlinienrahmen für eine inzwischen etablierte junge Technologie und ihre rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen von Shuttle-Systemen sowie die Steuerung dezentraler Materialflusssysteme mittels logischer Zeit. Die Teilnehmer können zwischen den Vorträgen beider Veranstaltungen wechseln.

Eine ganze Sektion widmet der MFK in diesem Jahr der Lebensmittelogistik und hier im speziellen dem Thema Tiefkühlung. Dabei stehen beispielsweise die hocheffiziente Lagerlogistik von BACK SHOP sowie die größte Einzelinvestition in der apetito-Fimengeschichte – ein modernes Lager- und Versandzentrum für Tiefkühlmenüs mit einer Betriebstemperatur von minus 24 Grad Celsius – im Mittelpunkt.

Eines der Höhepunkte der Veranstaltung ist das Anwenderforum, bei dem die Teilnehmer die Logistik live erleben können. Hier sehen sie beispielsweise einen CFK-Mast im automatischen Kleinteillager, Augmented Reality im Flurförderzeug und Pick-up-Vision, eine intuitive Informationsbereitstellung in der Kommissionierung.

Bei der Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag zum Thema „SAP Extended Warehouse Management (EWM) auch für den Materialflussrechner (MFR)?“ diskutieren Vertreter von SALT Solutions, MLOG Logistics, Westernacher Consulting und Brose Fahrzeugteile. Dabei sprechen sie unter anderem über die Chancen und Risiken eines komplett integrierten Materialflussrechners sowie die Vorteile in Projektierung, Realisierung und Betrieb.

Wie auch in den vergangenen Jahren verleiht der VDI den Innovationspreis Logistik anlässlich des Deutschen Materialfluss-Kongresses an ein herausragendes Projekt. Den Preis stiftet die Unternehmensberatung B416.

Zum Abschluss widmet sich Dr.-Ing. Hubert Zitt von der Hochschule Kaiserslautern einem besonders faszinierenden Thema: wie aus Science-Fiction technische Realität wurde. Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, sprach vor Produktionsbeginn seiner Fernsehserie mit Ingenieuren, Physikern, Ärzten und anderen Wissenschaftlern darüber, wie diese sich die technischen Entwicklungen vorstellen könnten, und ließ diese in die Serie einfließen. Bereits in den 1960er Jahren wurden die „Star Trek-Macher“ vom National Space Club wegen der wissenschaftlichen Richtigkeit der Serie geehrt. Seit den 1980er Jahren sind diese Berater stets bei der Produktion von Star Trek involviert. In seinem Vortrag geht Zitt auf die Visionen der Science-Fiction-Autoren ein und erläutert, wie der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik ist. Einige Visionen sind inzwischen Realität geworden, z.B. der Kommunikator von Captain Kirk in unseren Handys, die automatische Türen, Flachbildschirme oder Videokonferenzen. Aber auch komplexere Technologien wie Holodeck, Universalübersetzer und selbst das Beamen werden genauer betrachtet.

Anmeldung und Programm unter www.materialflusskongress.de oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.


Über die VDI Wissensforum GmbH
Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi-wissensforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University
18.10.2017 | Jacobs University Bremen gGmbH

nachricht Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft
18.10.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik