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Risikomanagement in der Chemieindustrie

29.09.2011
Euroforum-Konferenz „Risikoszenarien in der Chemieindustrie“
23. und 24. November, Maritim Hotel Frankfurt
Die chemische Industrie ist durch die Produktion explosiver und giftiger Stoffe besonders risikosensibel. Der Großbrand in einer Chemiefabrik im australischen Canberra zeigte, wie schnell ein Unfall passieren kann. Explosionen oder Brände, Giftige Gaswolken Evakuierungen und Umweltschäden sind Horrorszenarien für jedes Krisenmanagement. Extreme Wetterereignisse, technisches oder menschliches Versagen, aber auch kriminelle Handlungen sind eine allgegenwärtige Bedrohung für Chemieunternehmen.

Weitreichende Auswirkungen hatte beispielsweise der Großbrand 2009 im Chemiewerk Weka, der auf die benachbarte Dornbracht-Armaturenfabrik übergriff. Der Schaden belief sich insgesamt auf 200 bis 300 Millionen Euro. „Das größere Problem ist, dass wir durch den Lieferausfall Marktanteile verlieren. Schließlich mussten wir 4,5 Millionen Einzelteile wegwerfen“, erklärte Geschäftsführer Matthias Dornbracht im Interview mit dem Handelsblatt (22.5.2010).

Über die Regulierung des Großschadens, den Umgang mit den Versicherungen und die „lessons learned“ berichtet der Iserlohner Unternehmer auf der Euroforum-Konferenz „Risikoszenarien in der Chemieindustrie“ am 23. und 24. November in Frankfurt am Main. Weitere Themen der Tagung sind technisches Versagen, Arbeitssicherheit, Netzüberlastung und Stromausfall, Naturgefahren sowie Cyberkriminalität. Die souveräne und sichere Kommunikation im Krisenfall erarbeiten die Teilnehmer im Workshop anhand eines beispielhaften Krisenszenarios.

Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter:
bit.ly/risiko_chemie


Gute Krisenmanager brauchen mehr als Notfallpläne
„Erkennen Sie Ihre Risiken, bevor es die Wettbewerber tun“, mahnt Ifnek-Geschäftsführer Prof. Dr. Udo Weis und erläutert anhand der ISO 31000 das ganzheitliche Risikomanagement als Führungsaufgabe. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Notfallorganisation werden am Beispiel des Industrieparks Höchst aufgezeigt. Welche Anforderungen Führungskräfte mitbringen sollten, um in Ausnahmesituationen souverän zu agieren, zeigt ein Vertreter der Feuerwehr Münster auf. Die Auswirkungen der Energiewende auf die chemische Industrie ist ein weiteres Thema der Euroforum-Konferenz.


Pressekontakt:

Claudia Büttner
Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Euroforum Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
Fax: +49 (0) 211/96 86- 4380
E-Mail: presse@euroforum.com
Twitter: www.twitter.com/euroforumPR

Claudia Büttner | Euroforum Deutschland SE
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de

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