Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Risikoforschung: Besseres Verständnis von Prozessen sozialen Wandels in Afrika

24.11.2008
Die Frage, wie 'Risiko' im heutigen Afrika theoretisch konzeptionalisiert und empirisch erforscht werden kann, steht vom 27.-29. November an der Universität Bayreuth im Mittelpunkt eines internationalen Symposiums zur Risikoforschung in Afrika.

An dem dreitägigen Symposium "Risk and Africa - Conceptualizing risk in the context of contemporary Africa" werden rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Afrika und Europa teilnehmen.

Im Zentrum der Veranstaltung steht: Was ist Risiko, welche Risiken gibt es, wie nehmen Menschen in Afrika Risiken wahr und gehen mit ihnen um und welche Bedeutung hat der Umgang mit Risiken für gesellschaftlichen Wandel in Afrika?

Die Motivation der Veranstalter für die Organisatoren dieses Symposiums ist die anscheinend grundsätzlich unterschiedliche Konzeption von Risiko in Industrieländern und dem Rest der Welt. Während "hier" von Menschen gemachte technologische Risiken, Umweltbewusstsein, und die soziale Konstruktion von Risiko im Vordergrund stehen und das Management von Risiken als Grundvoraussetzung für Entwicklung gesehen wird, stehen "dort" Naturgefahren, Verwundbarkeit, Bewältigungsstrategien der Menschen als Opfer im Vordergrund.

Das Ziel des Symposiums ist es daher, diese Spannungen aufzulösen, neue Wege der Risikoforschung in Afrika sowohl in theoretischer als auch in methodischer Hinsicht aufzuzeigen und somit zu einem besseren Verständnis von Prozessen sozialen Wandels beizutragen. Während der interdisziplinär konzipierten Veranstaltung werden sich Beiträge aus der Geographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Ethnologie und der Umweltforschung mit Themen wie Risikowahrnehmung, Risiko und Macht, Umweltwandel, Nachhaltigkeit und Entwicklung befassen.

Das Symposium wird im Auftrag der Bayreuth International Graduate School (BIGSAS, http://www.bigsas.uni-bayreuth.de) vom Zentrum für Naturrisiken und Entwicklung Bayreuth (ZENEB) organisiert. Veranstaltungsort ist der Historische Sitzungssaal im alten Rathaus, Maximilianstrasse 33, 95444 Bayreuth.
Detaillierte Informationen zum Programm findet man unter
http://www.zeneb.uni-bayreuth.de
Kontakt
und weitere Informationen
Dr. Martin Doevenspeck
Lehrstuhl für Bevölkerungs- und Sozialgeographie
Tel 0921 55 2281
E-mail: doevenspeck@uni-bayreuth.de

Jürgen Abel | idw
Weitere Informationen:
http://www.zeneb.uni-bayreuth.de
http://www.bigsas.uni-bayreuth.de
http://www.uni-bayreuth.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt
20.09.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle
20.09.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik