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Risikobewertung: Grundlagen erforschen, Erkenntnisse anwenden, Wissen vermitteln

26.08.2014

Jahrestagung der SETAC GLB (Society of Environmental Toxicology and Chemistry – Europe German Language Branch e.V.) und der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.)-Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie vom 7. bis 10. September an der Universität Gießen und in Homberg (Ohm)

Schadstoffe in der Umwelt: Mit welchen Risiken müssen wir rechnen? Welchen Beitrag können Umweltchemiker, Umweltanalytiker und Ökotoxikologen leisten, um die Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren? Der Risikobewertung von Schadstoffen kommt eine immens wichtige Rolle zu.

Daher steht die 6. Gemeinsame Jahrestagung vom 7. bis 10. September 2014 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und auf dem Gelände des Forschungszentrums Neu-Ulrichstein (FNU) in Homberg (Ohm) im Zeichen der Zusammenführung von grundlagenorientierter und angewandter Forschung im Hinblick auf die Risikobewertung von Schadstoffen.

Die Gießener Gastgeber unter der Federführung von Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring, Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung der JLU, erwarten etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach einem „ Get-together" am Sonntagabend, 7. September 2014 (ab 19 Uhr) im IFZ, Heinrich-Buff-Ring 26, beginnt das Tagungsprogramm im Wilhelm-Hanle-Hörsaal (Hörsaalgebäude Physik, Heinrich-Buff-Ring 14), am Montag, 8. September 2014, um 8.30 Uhr mit der Begrüßung durch die Organisatoren. Den Plenarvortrag zum Thema „Boden und Umwelt – Die Bedeutung der Bodenwissenschaften in der Umweltforschung hält Prof. Dr. Thomas Scholten, Universität Tübingen.

Auf der Jahrestagung werden Einblicke in aktuelle umweltchemische, ökotoxikologische und regulatorische Themen gewährt. Diese reichen vom theoretischen Modell über den Laborversuch bis hin zu komplexen Ökosystemstudien. Im Austausch werden Erkenntnisse nicht nur im Hörsaal, sondern auch direkt am Objekt im Freiland am Standort Homberg (Ohm) (Organisation: Prof. Dr. Klaus Peter Ebke, FNU) diskutiert. So werden die besonderen Herausforderungen von hochkomplexen, möglichst naturnahen Experimenten, sogenannten Highertier-Studien, oder der On-site-Analytik, mit der Schadstoffwirkungen direkt vor Ort bewertet werden, unmittelbar vermittelt.

Traditionell für diese seit 2002 stattfindenden gemeinsamen Tagungen ist die Auseinandersetzung im Spannungsfeld von Industrie, Behörden und Forschung. Innerhalb des breiten Fachpublikums sind insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingeladen, sich am Tagungsprogramm aktiv zu beteiligen.

Termin
Jahrestagung von SETAC GLB und der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie der GDCh vom 7. bis 10. September 2014
Offizieller Auftakt: Montag, 8. September 2014, 8.30 Uhr,
Veranstaltungsort: Wilhelm-Hanle-Hörsaal der JLU Gießen, Hörsaalgebäude Physik,
Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen

Weiterer Veranstaltungsort: Forschungszentrum Neu-Ulrichstein, Homberg (Ohm)

Kontakt
Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring
Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung Heinrich-Buff-Ring 26
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-37104
Fax: 0641 99-37109
E-Mail: Rolf-Alexander.Duering@umwelt.uni-giessen.de

Prof. Dr. Klaus Peter Ebke
Forschungszentrum Neu-Ulrichstein (FNU)
Neu-Ulrichstein 5
35315 Homberg (Ohm)
Telefon: 06633 642740
E-Mail: peter.ebke@neu-ulrichstein.de

 
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die mehr als 26.500 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften – bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System – ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture – GCSC).

Weitere Informationen:

http://www.setac-glb.de
http://www.uni-giessen.de

Charlotte Brückner-Ihl | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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