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Ressourceneffizienz im Fokus

01.02.2011
Klimaschutz und knappe Ressourcen stellen Deutschland im 21. Jahrhundert vor große Herausforderung. Um auf dem internationalen Markt dauerhaft Wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Fertigungsprozesse mit weniger Rohstoffen und Ressourcen auskommen.

Der zweite Kongress »Ressourceneffiziente Produktion« stellt genau dieses Thema in den Fokus. Veranstaltet vom Fraunhofer-Verbund Produktion findet der Kongress am 2. März 2011 im Congress Center Leipzig parallel zu den Branchenmessen »intec« und »Z 2011« statt.

Die Produktionstechnik ist einer der wichtigsten Branchen in Deutschland. Voraussetzung für wirtschaftliches Produzieren in Zukunft ist die Ressourceneffizienz. Die Notwendigkeit des noch effizienteren Umgangs mit Ressourcen wie Energie, Material und Personal rückt als gesellschaftliche Aufgabe immer stärker in den Fokus von Wirtschaft, Forschung und Politik.

Vor allem das produzierende Gewerbe muss sich zunehmend die Frage stellen: Durch welche effizienteren Technologien lassen sich Ressourcen und Emissionen und damit auch Kosten sparen?

Eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft ist die Entwicklung ressourceneffizienter Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. »Unser strategisches Ziel ist es, durch innovative Produkt- und Prozessentwicklungen dreißig Prozent Energieeinsparungen in der unmittelbaren Produktion und zwanzig Prozent Emissionssenkung durch geschlossene Energiekreisläufe zu erreichen«, so Professor Reimund Neugebauer, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

Der Fraunhofer-Verbund Produktion nahm sich dem wichtigen Zukunftsthema Ressourceneffizienz in der Produktion an und brachte bereits vielfältige Initiativen und Programme, wie die Innovationsallianz »Green Carbody Technologies« (InnoCaT), auf den Weg. Wesentliche Schwerpunkte zum 2. Kongress Ressourceneffiziente Produktion am 2. März 2011 sind aktuelle Projekte zu Schlüsselthemen des Automobil- und Maschinenbaus sowie Innovationen für eine nachhaltige Produktion. Damit stellt sich die eintägige, überregional ausgerichtete Veranstaltung neuen Entwicklungen und künftigen Herausforderungen. Die begonnene Fachdiskussion zu Konzepten und Forschungsansätzen für eine energieeffiziente Produktion zum ersten Kongress im Februar 2009 wird damit fortgesetzt und eine Zwischenbilanz zu Best Practice Lösungen an laufenden Projekten vorgestellt.

Den Auftakt bilden die Plenarvorträge. Hartmut Rauen vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frank Dreves von der AUDI AG und Professor Reimund Neugebauer vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU werden sowohl über aktuelle Aspekte der Produktionstechnik als auch über das Zukunftsfeld Elektromobilität sprechen. Drei fachlich orientierte Vortragsblöcke setzen die Schwerpunkte auf ressourcenschonende Fertigungsprozesse, energieeffiziente Produktionsanlagen und nachhaltige Produktionskonzepte und Fabriken.

Der Kongress soll als Plattform den fachlichen Austausch sowie den Wissenstransfer zu energie- und ressourcenschonenden Innovationen in der Produktionstechnik vorantreiben. Partner aus den Branchen Automobil- und Maschinenbau bietet sich die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu bündeln und entscheidende Trends gemeinsam zu identifizieren.

Anmeldungen zum Kongress sind noch bis zum 18. Februar im Internet unter www.ressourceneffiziente-produktion.de möglich.

Für Vertreter der Presse:
Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, kostenfrei an der Veranstaltung teilzunehmen. Bitte melden Sie sich dazu unter presse@iwu.fraunhofer.de an.

Heiko Riede | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.ressourceneffiziente-produktion.de

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