Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

REKLIM-Konferenz in Potsdam: "Klimawandel in Regionen"

16.08.2012
Der Fingerabdruck der Erwärmung: Umweltwissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft beraten in Potsdam über die regionalen Veränderungen des Klimas

Regen, der auf sich warten lässt, warme Meeresströmungen, die in der Arktis am Meereis nagen – der Klimawandel hinterlässt deutliche Spuren, die uns Menschen schon jetzt vor große Herausforderungen stellen.

In Potsdam präsentieren die Wissenschaftler des Helmholtz-Verbundes Regionale Klimaveränderungen (REKLIM) am 3. September 2012 ihre neuen Forschungsergebnisse über die regionalen Auswirkungen der Erderwärmung. Die Themenpalette der Vorträge reicht dabei von der Dynamik des Grundwasserspiegels in Brandenburg bis zu Hochwasser-Vorhersagesystemen für das Mekong-Delta.

Die Tagung im Hörsaalgebäude Haus „H“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam ist die dritte Regionalkonferenz des REKLIM-Verbundes, an dem acht Helmholtz-Forschungszentren und acht universitäre Partner beteiligt sind. „Unsere Regionaltagungen finden in jedem Jahr in einem anderen Teil Deutschlands statt, denn sie sind für uns Wissenschaftler eine ideale Gelegenheit, um mit den lokalen Vertretern von Behörden, Umweltverbänden, der Wirtschaft und mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen und über die neuesten Forschungsergebnisse zu informieren“, sagt REKLIM-Geschäftsführer Dr. Klaus Grosfeld vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI).

In diesem Jahr haben die Konferenzorganisatoren des AWI und des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) vor allem Ansprechpartner aus dem Raum Berlin/Brandenburg eingeladen. Die Themenpalette der Vorträge und Projektpräsentationen reicht jedoch weit über die Grenzen dieser beiden Bundesländer hinaus. Den Auftakt bilden Beiträge zum Themenschwerpunkt „Klimawandel gestern und heute“. Darin erläutert zum Beispiel Dr. Knut Kaiser vom GFZ, wie sich im Zuge des Klimawandels der Grundwasser- und Seespiegel Norddeutschlands ändert. Dipl.-Biol. Ulrich Messner, Leiter des Nationalparkamtes Müritz, berichtet im Anschluss über seine Erfahrungen bei der Renaturierung von künstlich entwässerten Mooren und Seen.

Im zweiten Themenschwerpunkt „Klimawandel heute und morgen“ rücken dann die Veränderungen in der Arktis in den Mittelpunkt. Prof. Klaus Dethloff vom AWI und Dr. Ingo Sasgen vom GFZ werden ihre jeweiligen Arbeiten zur Modellierung des arktischen Klimasystems sowie zum zunehmenden Massenverlust Grönlands und dem Einfluss auf den Meeresspiegel und die Ozeanzirkulation vorstellen. Im abschließenden dritten Teil „Folgen und Anpassung“ berichten GFZ-Forscher zunächst über Vorhersagemöglichkeiten von Hochwassergefahr im Mekong-Delta. Danach richtet sich der Fokus wieder auf das Land Brandenburg. So wird unter anderem Prof. Dr. Stefan Kaden von der DHI-WASY GmbH, einem Beratungs- und Softwareunternehmen für Wasserwirtschaft, über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser in der Region Berlin-Brandenburg sprechen. Abschließend berichtet Prof. Erich Gawel von der Universität Leipzig über die regionalen Herausforderungen der Energiewende.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die öffentliche Veranstaltung zu besuchen. Alle Vortragenden stehen gern für Hintergrundgespräche oder Interviews zur Verfügung.

Die Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Was: 3. REKLIM-Konferenz 2012 „Klimawandel in Regionen“
Wann/Wo: 3. September 2012, 9:00 – 17:30 Uhr, Hörsaalgebäude Haus „H“
Wissenschaftspark Albert Einstein, Telegrafenberg, 14473 Potsdam

Wer: Ihre Ansprechpartner vor Ort sind Klaus Grosfeld und Markus Schwab.
Web: Das vollständige Programm und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter http://www.reklim.de/de/aktuelles_aktivitaeten/reklim

_veranstaltungen/3_reklim_konferenz_34092012_potsdam/.

Den neuen REKLIM-Newsletter 2012 mit einer Zusammenfassung aller Forschungsthemen und Arbeitsgruppen des Helmholtz-Verbundes finden Sie ab dem 25. August 2012 unter http://www.reklim.de.

Hinweise für Redaktionen:
Ihr Ansprechpartner am Alfred-Wegener-Institut ist REKLIM-Geschäftsführer Dr. Klaus Grosfeld (Tel.: 0471 4831-1765; E-Mail: Klaus.Grosfeld(at)awi.de) sowie Marietta Weigelt (Tel.: 0471 4831-1750; E-Mail: Marietta.Weigelt(at)awi.de).

Ihre Ansprechpartnerin in der Abteilung Kommunikation und Medien des Alfred-Wegener-Institutes ist Sina Löschke (Tel.: 0471 4831-2008; E-Mail: medien(at)awi.de).

Am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ stehen Dr. Markus Schwab (Tel.: 0331-288 1388, Email: mschwab(at)gfz-potsdam.de) sowie der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Franz Ossing (Tel.: 0331-288 1040, Email: ossing(at)gfz-potsdam.de) gern für Auskünfte zur Verfügung.

Im Rahmen des Helmholtz-Verbundes „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM) bündeln acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre Kompetenzen zur Erforschung insbesondere des regionalen Klimas. Ziel der Forschungsaktivitäten ist ein besseres Verständnis der regionalen Prozesse. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Anpassungs- und Vermeidungsstrategien zu optimieren und somit eine wichtige Hilfestellung für entsprechende Entscheidungsträger liefern.

Ralf Röchert | idw
Weitere Informationen:
http://www.reklim.de
http://www.reklim.de/de/aktuelles_aktivitaeten/reklim_veranstaltungen/3_reklim_konferenz_34092012_potsdam/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus
21.02.2017 | VDI Wissensforum GmbH

nachricht Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik
21.02.2017 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit den Betriebsräten Sozialpläne

21.02.2017 | Unternehmensmeldung

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten