Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Wirtschaftsweiser" stellt Gutachten vor

08.12.2009
Prof. Dr. Christoph Schmidt präsentiert am 16. Dezember 2009 an der Universität Gießen das Jahresgutachten 2009/10 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Das aktuelle Gutachten der "fünf Wirtschaftsweisen" ist auf großes öffentliches Interesse gestoßen: Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den Folgen der Finanzmarktkrise - neben einer Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2010.

Als Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Fünf Wirtschaftsweise") wird Prof. Dr. Christoph Schmidt am Mittwoch, 16. Dezember 2009, ab 18 Uhr in einem Vortrag an der Justus-Liebig-Universität Gießen ausgewählte Aspekte des Jahresgutachtens 2009/2010 präsentieren und zur Diskussion stellen.

Vor allem die Kritik des Sachverständigenrates an den Steuerplänen der neuen Bundesregierung hat ein erhebliches Medienecho erzeugt. Daneben wird aber auch die Frage diskutiert, wie die Wirtschaftspolitik die kurzfristigen Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft (Bankensanierung, Abwrackprämie etc.) abbauen kann, ohne die ersten zaghaften Anzeichen eines Aufschwungs wieder abzuwürgen. Es wird auch angesprochen, welche neuen Instrumente der Regulierung der Finanzmärkte notwendig und sinnvoll sind, um ähnliche Krisenszenarien in Zukunft zu vermeiden oder zumindest früher zu erkennen.

Prof. Dr. Christoph Schmidt, Jahrgang 1962, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wurde an der Princeton University promoviert und habilitierte sich 1995 an der Universität München. Seit 2002 ist er Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) und Professor an der Ruhr-Universität Bochum. Zum März 2009 wurde er in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen.

Der Vortrag von Prof. Schmidt findet im Rahmen des Forschungskolloquiums des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in Kooperation mit dem interdisziplinären Statistik-Seminar der Universitäten Marburg und Gießen im Hörsaal 2 auf dem Campus Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Licher Straße 68, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Termin:
Mittwoch, 16. Dezember 2009, 18 Uhr
Hörsaal 2 auf dem Campus Rechts- und Wirtschaftswissenschaften,
Licher Straße 68, 35394 Gießen
Kontakt:
Prof. Dr. Peter Winker, Professur für Statistik und Ökonometrie
Licher Straße 64, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-22641
E-Mail: peter.winker@wirtschaft.uni-giessen.de

Caroline Link | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena
16.10.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer
13.10.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise