Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Qualität für den Verbraucher – Kriterien und Instrumente

18.07.2011
Die Forschungsstelle für Verbraucherrecht feiert ihre Eröffnung mit einer hochrangig besetzten Tagung und einem Festvortrag von Bundesministerin Ilse Aigner, MdB.

„Qualität ist das Anständige, das Gehaltene, nicht das Versprochene“, hat Bundespräsident Theodor Heuss vor mehr als 50 Jahren erklärt. Gilt das auch heute? Was sind gültige Qualitätsmaßstäbe für Waren und Serviceleistungen? Und was kann, was muss getan werden, damit diese Standards eingehalten werden? Mit diesen Fragen befasst sich am 21. und 22. Juli 2011 eine Tagung auf dem Campus der Universität Bayreuth zum Thema „Qualität von Leistungen an Verbraucher“. Zahlreiche namhafte Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben ihre Teilnahme zugesagt.

Anlass der Veranstaltung ist nicht allein das starke öffentliche Inter-
esse an einem verbesserten Verbraucherschutz, sondern zugleich die Eröffnung der Forschungsstelle für Verbraucherrecht an der Universität Bayreuth. Die Tagung beginnt daher mit einem Festakt, für den der Direktor der Forschungsstelle, Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel, eine prominente Festrednerin gewinnen konnte. Ilse Aigner, MdB, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wird am 21. Juli 2011 um 10 Uhr den Festvortrag halten. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zu diesem nicht-öffentlichen Vortrag, der im Tagungszentrum des Studentenwerks Oberfranken auf dem Universitätscampus (neben dem Gebäude der Universitätsverwaltung) stattfindet. Ab 14 Uhr beginnt dann der erste Teil der Tagung, der sich mit der „Qualitätsbestimmung bei Waren und Dienstleistungen“ befasst. Am Folgetag stehen „Instrumente der Qualitätsbestimmung“ auf dem Programm.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist eine öffentliche Podiumsdiskussion am 21. Juli 2011, 18 Uhr, im Tagungszentrum des Studentenwerks Oberfranken. „’Made in Germany’ oder Schrottimmobilien – Kann der Verbraucher noch Qualität erwarten?“ Mit dieser Frage wird sich eine hochrangig besetzte Gesprächsrunde auseinandersetzen, zu der auch Dr. Beate Merk, Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, erwartet wird. Das Thema verspricht eine kontroverse Diskussion. Denn was unter „Qualität“ im Zusammenhang mit Waren und Dienstleistungen eigentlich zu verstehen ist, darüber ist in Wissenschaft und Wirtschaft bis heute kein Konsens in Sicht.

Dem Festakt zur Eröffnung der Forschungsstelle geht am 20. Juli 2011, 18 Uhr, die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel voraus. Sie steht unter dem Titel „Verbraucherrecht als Disziplin“ und befasst sich mit der Frage, wie sich rechtswissenschaftliche Disziplinen ausbilden und welches dabei die Besonderheiten der Disziplin Verbraucherrecht sind. Die Medien sind zu dieser Veranstaltung, wiederum im Tagungszentrum des Studentenwerks Oberfranken, herzlich eingeladen.

Im Oktober 2010 hatte Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Verbraucherrecht an der Universität Bayreuth übernommen. Diese Professur, die mit der Leitung der neuen Forschungsstelle für Verbraucherrecht verknüpft ist, gilt aufgrund ihres intradisziplinären Profils als einzigartig in Deutschland. Aus dem Blickwinkel des Verbrauchers bündelt sie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsfragen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen – angefangen von Lebensmitteln über die Telekommunikation bis hin zu Gütern des täglichen Gebrauchs. Die Stiftungsprofessur wird zunächst bis 2013 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert, die Universität Bayreuth wird eine Anschlussfinanzierung sicherstellen.

Weitere Informationen zur Tagung, den Teilnehmern und den
Programmpunkten: www.verbraucherrecht.uni-bayreuth.de/
Kontaktadresse für weitere Informationen:
Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel
Lehrstuhl für Verbraucherrecht
Universität Bayreuth
D-95440 Bayreuth
Tel.: +49 (0) 921 - 55 4671
E-Mail: verbraucherrecht@uni-bayreuth.de

Christian Wißler | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.verbraucherrecht.uni-bayreuth.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie