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„Heute wissen wir, dass die Psyche einerseits Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes hat. Andererseits können körperliche Erkrankungen Depressionen auslösen“, so Prof. Dr. med. Peter Falkai, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).“ Der psychosozialen Medizin gehört die Zukunft mit Ihrem Ansatz Patienten multidisziplinär, mit unterschiedlichen medizinischen Disziplinen zu behandeln.“
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass etwa jeder dritte Erwachsene im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung erkrankt. Etwa ein Drittel der psychischen Erkrankungen nimmt einen chronischen Verlauf mit der Folge, dass sie sich auf alle Lebensbereiche auswirken und für die Betroffenen viel Leid erzeugen.
“Für die Anerkennung von Menschen mit psychischen Erkrankungen muss heute noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn nur so kann auch in Zukunft eine optimale Versorgung gewährleistet werden. Die aktuelle Entwicklung der psychiatrischen-psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland ist geprägt von steigenden Patientenzahlen bei immer knapper werdenden Ressourcen.“
So Prof. Falkai weiter. „In den Zeiten der Kostensenkung und Gewinnoptimierung stellt sich die Frage, ob eine solche zuwendungsorientierte, sprechende Medizin gegenüber weit verbreiteten kostenorientierten Sichtweisen noch Chancen hat. Die eigentliche ärztliche und therapeutische Aufgabe, sich dem Patienten in seiner Individualität, seiner Biographie und Lebensumwelt zuzuwenden, droht immer mehr in den Hintergrund zu geraten. Das Ziel der Psychosozialen Medizin, die Patienten bei ihrem Genesungsprozess effizient zu unterstützen, ist in Gefahr.“ So Prof. Falkai weiter.
Kontakt:
Prof. Dr. med. Peter Falkai
Präsident der DGPPN
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
E-Mail: sekretariat@dgppn.de
Franziska Hoffmann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dgppn.de
www.dgppn.de/aktuelles/detailansicht/select/presse/article/249/zwangsmassna.html
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Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
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