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Popkulturen und ihre Medialität – Tagung in Halle

29.11.2010
Popkulturen stehen in der heutigen Mediengesellschaft in unmittelbarem Zusammenhang mit Performance und der mediengerechten Inszenierung. Welche Wechselwirkungen gibt es aus medien- und kulturwissenschaftlicher Sicht?

Diese Frage steht am 3. und 4. Dezember 2010 im Mittelpunkt einer Tagung des Departements für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), zu der rund 100 Wissenschaftler erwartet werden.

Neben der populären Kultur entwickeln sich auch Kulturen des Performativen und der Medialität. Die Performance selbst wiederum bringt soziale, kulturelle und individuelle Wirklichkeiten hervor, kann aber diese Wirklichkeiten ebenso wieder verändern. Inwieweit lassen sich in Populären Kulturen unterschiedliche Aspekte der Medialität beziehungsweise Performativität beobachten und beschreiben? Welche Wechselwirkungen gibt es untereinander? Erhalten Medialität und Performativität erst durch Populäre Kulturen eine bestimmte Bedeutung?

Bislang ist in den Medien- und Kulturwissenschaften die Medialität und Performativität kaum systematisch erforscht worden. Das 5. Hallesche Medienkolloquium unter dem Motto "Performativität und Medialität Populärer Kulturen" soll einen Beitrag zur grundlegenden Verankerung der Populärkulturforschung in den Medien- und Kulturwissenschaften leisten und ist Teil der AG „Populärkultur und Medien“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM).

Ansprechpartner:

Dr. Thomas Wilke, M.A
Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaften der MLU
Telefon: 0345 55-23587
Email: wilke@medienkomm.uni-halle.de

Ulf Walther | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de
http://www.gfmedienwissenschaft.de/gfm/arbeitsgruppen/index.html?TID=97

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