Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pilzforscher tagen in Jena

15.09.2015

Gemeinsame Konferenz der DMykG und des Sonderforschungsbereiches FungiNet beginnt am Mittwoch

Infektionen, die durch Pilze hervorgerufen werden, entwickeln sich zunehmend zum ernsthaften Problem für die Medizin. Neben den häufigen Hautpilzinfektionen sind in Deutschland vor allem Patienten mit beeinträchtigter Immunabwehr von einer Pilzinfektion betroffen. Um dieses Problem weiterhin anzugehen und aktuelle Forschungsergebnisse zu besprechen, findet die Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG) vom 16.-19. September in Jena statt, in diesem Jahr gekoppelt mit dem Treffen des Sonderforschungsbereichs FungiNet.

Um der Wirkweise von Pilzinfektionen auf die Spur zu kommen und an wirksamen Therapien zu feilen, müssen Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten: Mediziner aus verschiedenen Fachrichtungen, Mikro-, Infektions- sowie Umweltbiologen.

Die Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft (DMykG) versammelt all diese Disziplinen unter ihrem Dach und fördert deren Zusammenarbeit. Ein wichtiger Teil dabei ist der regelmäßige Austausch, der durch die alljährliche Tagung der DMykG gewährleistet ist.

In diesem Jahr versammelt die DMykG ihre Mitglieder in Jena und tut dies nicht allein, denn das Treffen wird parallel mit dem 1. Internationalen Symposium des Sonderforschungsbereiches/Transregio FungiNet genutzt. Innerhalb dieses Forschungsverbundes arbeiten Wissenschaftler aus Jena und Würzburg an den beiden wichtigsten Pilzen, die in Deutschland lebensbedrohliche Infektionen hervorrufen.

Oliver Kurzai, Projektleiter bei FungiNet und Tagungspräsident, verspricht sich viel von dem interdisziplinären Aufeinandertreffen und wagt schon jetzt einen Blick in die Zukunft der Pilzforschung:

„Neue bildgebende Verfahren eröffnen ungeahnte Einblicke in die Interaktion zwischen Pilzen und dem Wirt, mathematische Verfahren bieten neue Möglichkeiten, diese Interaktionen zu verstehen und die immunologische Grundlagenforschung steht an der Schwelle zum Einsatz in der Klinik.“

Zum Gelingen der Tagung trägt auch die Kooperation mit FungiNet bei. Am Sonderforschungsbereich sind die Universitäten Jena und Würzburg sowie sowie das Hans-Knöll-Institut beteiligt.

All dies lockt zahlreiche renommierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt an die Saale, um ihre Arbeiten vorstellen.

An den vier Tagen werden 300 Teilnehmer erwartet und neun Preise für herausragende Forschungsleistungen vergeben.

Weitere Informationen:

http://www.leibniz-hki.de/de/press-details/pilzforscher-tagen-in-jena.html

Dr. Michael Ramm | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen