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Physik modern, bunt und weiblich: 14. Deutsche Physikerinnentagung in München

08.09.2010
Unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Annette Schavan findet vom 4. bis 7. November 2010 in München die jährliche Physikerinnentagung statt. Sie wurde von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ins Leben gerufen, um Physikerinnen eine eigene Plattform zu schaffen, ihre Leistungen einem breiten Publikum ins Bewusstsein zu rufen und die ganze Bandbreite des Fachgebietes zu zeigen.

Organisiert wird die Veranstaltung vor Ort von den beiden Münchener Universitäten, den Exzellenzclustern NIM (Nanosystems Initiative Munich), Universe (Origin and Structure of the Universe) und MAP (Munich-Centre for Advanced Photonics) sowie den Max-Planck-Instituten für Plasmaphysik (IPP), Extraterrestrische Physik (MPE), Astrophysik (MPA), Quantenoptik (MPQ) und Physik (MPP).

Die Tagung hat sich seit Jahren als Forum für den wissenschaftlichen Austausch unter Physikerinnen etabliert. Interessant ist sie nicht nur für Fachleute – männliche wie weibliche –, sondern auch für alle, die sich für die aktuelle Forschung in der Physik interessieren. Das Programm enthält Plenarvorträge, die Teilaspekte der Physik wie etwa die Teilchenphysik, Quantenphysik, Biophysik oder Astrophysik abdecken. Ein Teil der Konferenz ist aber auch gesellschaftlichen Aspekten wie den verschiedenen Arbeitsstätten von Physikerinnen gewidmet. Einer der Höhepunkte der Physikerinnentagung ist die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Frauenquote! Quotenfrau?“. Laborführungen im Forschungscampus Garching am 4. November sowie ein Freizeitprogramm runden das Angebot ab.

Von der Tagung profitieren auch jüngere Physikerinnen am Anfang ihrer Karriere und Schülerinnen, die ein Physikstudium erwägen. Für Diplomandinnen und Doktorandinnen ist dies eine der ersten Gelegenheiten, einem breiten fachlich interessierten und versierten Publikum Einblick in ihre Forschung zu gewähren. Für die jüngsten Teilnehmerinnen gibt es ein besonderes Programm, das sich auf die spannendste Seite der Physik konzentriert. Die Schülerinnen können wählen zwischen eigenem Experimentieren unter Anleitung, Laborbesuchen und Führungen durch ausgewählte Bereiche des Deutschen Museums und der Strahlentherapie des Klinikums rechts der Isar. Das spezielle Schülerinnenprogramm und die Laborbesuche sind eine Besonderheit der Physikerinnentagung, die von den Angeboten der jeweiligen Gastgeberstädte leben und einzigartige Einblicke in die physikalische Forschung in Deutschland ermöglichen.

Anmeldungen sind jederzeit online möglich unter http://www.physikerinnentagung.de. Die Frist für die Vortragsanmeldung endet am 13.9.2010.

Interessierte Schülerinnen können sich unter http://www.physikerinnentagung.de/ich-will-nach-muenchen für die einzelnen Angebote anmelden. Aktuelle Informationen gibt es zusätzlich in Facebook.

Dr. Marcus Neitzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.dpg-physik.de/

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