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Auf Initiative von Freiburger Wissenschaftlern einigten sich die beiden großen europäischen Verbände für Pflanzenwissenschaften, Federation of European Societies of Plant Biologists (FESPB) und European Plant Science Organisation (EPSO), in einem soeben unterzeichneten "Memorandum of Understanding" darauf, ihren ersten gemeinsamen Kongress zu veranstalten. Im Sommer 2012 werden mehr als 1.000 Teilnehmer aus aller Welt in Freiburg erwartet.
Europas Pflanzenwissenschaftler werden durch zwei unabhängige Verbände vertreten. Die FESPB ist der Dachverband der nationalen botanischen Gesellschaften. Die EPSO vereint einzelne Forschungsinstitutionen und Firmen. Bisher haben beide Organisationen ihre internationalen Fachtagungen strikt getrennt abgehalten. So findet der EPSO Kongress dieses Jahr im eisigen Finnland jenseits des Polarkreises statt, während die FESPB im sommerlich heißen Valencia tagen wird.
Auf Initiative der Freiburger Wissenschaftler Prof. Dr. Heinz Rennenberg (Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften) und Prof. Dr. Ralf Reski (Fakultät für Biologie) einigten sich beide Verbände nun erstmals in ihrer Geschichte darauf, einen gemeinsamen Kongress zu veranstalten. Ein entsprechendes "Memorandum of Understanding" wurde soeben von den Vorständen von FESPB und von EPSO unterzeichnet. Dieser Plant Biology Congress wird im Sommer 2012 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stattfinden und alle Aspekte der Biologie der Pflanzen beleuchten. Insbesondere die Bedeutung der Pflanzen für das Klima und für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung werden wissenschaftlich fundiert diskutiert werden. Die Veranstalter erwarten mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt in der "Green City" Freiburg.
Heinz Rennenberg, ab Juli 2010 Präsident der FESPB, sagt hierzu: "Wir sehen diesen Kongress als ersten Schritt, FESPB und EPSO zusammenwachsen zu lassen, damit die europäischen Pflanzenwissenschaften in Zukunft in Wissenschaft und Politik mit einer Stimme vertreten werden." Ralf Reski, Vorstandsmitglied der "International Union of Biological Sciences" (IUBS), ergänzt: "Die Tatsache, dass beide Verbände uns den Zuschlag für einen Kongress dieser Größenordnung gegeben haben, belegt das sehr hohe internationale Ansehen, das die Freiburger Pflanzenwissenschaften als Ganzes genießen."
Kontakt:
Prof. Dr. Heinz Rennenberg
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften
Tel.: 0761/203-8300
Fax: 0761/203-9302
E-Mail: sabine.pregger@ctp.uni-freiburg.de
Homepage: www.ctp.uni-freiburg.de
Prof. Dr. Ralf Reski
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Fakultät für Biologie
Tel.: 0761/203-6968
Fax: 0761/203-6967
E-Mail: pbt@biologie.uni-freiburg.de
Homepage: www.plant-biotech.net
Rudolf-Werner Dreier | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.plant-biotech.net
www.ctp.uni-freiburg.de
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