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Periprothetische Infektionen

20.01.2011
Spezialisten beleuchten die Problematik von Infektionen nach Implantationen von Prothesen

Im Februar werden die Historische Villa Metzler und das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt Austragungsstätte des Symposiums Periprothetische Infektionen. Wissenschaftliche Leiter der Veranstaltung sind Prof. Dr. Andrea Meurer, Ärztliche Direktorin der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim, und Prof. Dr. Volkhard Kempf, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Klinikums der J.W. Goethe-Universität. Spezialisten aus Deutschland und der Schweiz werden an diesem Tage über die komplexe Problematik von Infektionen nach Implantationen referieren.

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland Spitzenpositionen bei den Primärimplantationsraten von Hüft- und Knieendoprothesen. Trotz etablierter Antibiotikaprophylaxe und Hygienestandards ist die Infektion der Prothese eine häufige Komplikation. Eine lange und komplexe Antibiotikatherapie, ein dauerhafter Krankenhausaufenthalt und erneute Operationen können unangenehme Folgen einer Infektion sein. Für das Management dieser komplexen Patientengruppe existieren bislang keine evidenzbasierten Standards und keine einheitlichen Publikationen. Das Symposium bildet eine geeignete Plattform, auf der neueste Aspekte diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Zeit: Samstag, den 19. Februar 2011, 09.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Historische Villa Metzler und Museum für Angewandte Kunst,
Schaumainkai 15, 60594 Frankfurt
Die Teilnahmegebühr für das Symposium beträgt 50 Euro. Die Zertifizierung der Veranstaltung wurde bei der Landesärztekammer beantragt.
Über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, gegründet im Jahr 1914, zählt zu den führenden Hochschulkliniken Deutschlands. Es bietet seinen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung in 25 Fachkliniken. Der enge Bezug zur Wissenschaft – Klinikum und Fachbereich Medizin betreiben zusammen 25 Forschungsinstitute – sichert den Patientinnen und Patienten eine zeitnahe Umsetzung neuer Erkenntnisse in die therapeutische Praxis. 1.169 Betten stehen zur Verfügung. Zahlreiche Institute widmen sich medizinisch-wissenschaftlichen Spezialleistungen. Jährlich werden 47.200 stationäre und 220.000 ambulante Patienten betreut. Besondere interdisziplinäre Kompetenz besitzt das Universitätsklinikum unter anderem auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Onkologie und kardiovaskulären Medizin. Auch als Standort für Organ- und Knochenmarktransplantationen, Dialyse sowie der Herzchirurgie nimmt es besondere Aufgaben der überregionalen medizinischen Versorgung wahr. Neben der Herzchirurgie besteht beim Versorgungsauftrag nach dem Hessischen Krankenhausgesetz auch in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Dermatologie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Alleinstellungsmerkmal für die Region Frankfurt-Offenbach. 4.055 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität finden Sie unter http://www.kgu.de.

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Andrea Meurer
Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim GmbH
Fon (0 69) 67 05 – 225
Fax (0 69) 67 05 – 375
E-Mail a.meurer@friedrichsheim.de
Prof. Dr. Volkhard Kempf
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon (0 69) 63 01 – 50 19
Fax (0 69) 63 01 – 8 34 31
E-Mail volkhard.kempf@kgu.de
Ricarda Wessinghage
Recht/Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Johannes Eisenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de
http://www.orthopaedische-uniklinik.de

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