Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Offener Dialog über Energietechnologien

11.07.2011
Wie lässt sich der Umbau der Energieversorgung verwirklichen? Welche Veränderungen kommen auf den Einzelnen zu?

Um „Energietechnologien für die Zukunft“ geht es bei einer Bürgerwerkstatt, die das KIT zusammen mit dem Bundesforschungsministerium am Dienstag, 26. Juli, in Karlsruhe ausrichtet. Bürgerinnen und Bürger können dabei untereinander und mit Experten diskutieren, Einblicke gewinnen und ihre eigenen Vorschläge einbringen. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.

Die Bürgerwerkstatt am KIT Campus Süd, Englerstraße 11, Gebäude 11.40, Tulla-Hörsaal, beginnt um 19 Uhr. Auf die Begrüßung durch den Programmleiter Umwelt- und Energieprogramme am KIT, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, folgen drei Impulsreferate von Experten: Dr. Ziegahn, Dr. Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), und Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. Eine Diskussion und die Arbeit in Gruppen schließen sich an. Dabei steht jeder Gruppe ein Experte als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Anwesenden haben ausgiebig Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erwartungen und Bedenken vorzubringen. Zum Abschluss formulieren die Bürger eigene Empfehlungen, wie sich der Umbau der Energieversorgung technologisch verwirklichen lässt und wie sich Zielkonflikte lösen lassen.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt fließen ein in den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“. Unter dem Motto „Einblick gewinnen. Mitreden“ hat das BMBF ein Forum für den offenen, transparenten Austausch der Bürgerschaft mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geschaffen. Der Bürgerdialog knüpft an die Empfehlungen der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ und den politischen Entscheidungsprozess der Bundesregierung an. Schließlich betrifft der Umbau der Energieversorgung alle und ist mit vielen Fragen verbunden: Welche Technologien eignen sich dafür? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die erforderlichen Technologien auch von den vor Ort Betroffenen unterstützt werden? Welche Einschränkungen sind die Bürger bereit mitzutragen, damit der Umbau gelingt? Und welchen Themen soll sich die Energieforschung künftig verstärkt widmen?

Antworten auf diese und weitere Fragen erarbeiten Bürger gemeinsam mit Experten und Entscheidungsträgern vor Ort. Der Bürgerdialog „Energietechnologien“ ist Teil des vom BMBF eröffneten Bürgerdialogs „Zukunftstechnologien“. Dieser ist auf insgesamt vier Jahre angelegt und wird im Internet sowie in regionalen Veranstaltungen überall in Deutschland geführt. Abschließend werden die Ergebnisse in einem Bürgerreport festgehalten, der an Verantwortliche aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft übergeben wird.

Um einen Überblick über die zu erwartende Teilnehmerzahl bei der Bürgerwerkstatt in Karlsruhe zu gewinnen, werden interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich auf der Website des Bürgerdialogs „Energietechnologien für die Zukunft“ des BMBF unter www.buergerdialog-bmbf.de anzumelden.

Weitere Informationen zur Bürgerwerkstatt finden Sie auf der Webseite des KIT unter http://www.kit.edu/besuchen/7672.php

In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen: Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. In die ganzheitliche Betrachtung des Energiekreislaufs sind Umwandlungsprozesse und Energieeffizienz mit einbezogen. Das KIT-Zentrum Energie verbindet exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu
http://www.kit.edu/besuchen/7672.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017
17.01.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau