Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nutzung und Schutz des Grundwassers im Fokus von Bayreuther Hydrogeologen-Tagung

23.05.2014

Energiewende, Klimawandel, Grundwasserschutz – im Spannungsfeld dieser drei Themen steht die Tagung der Fachsektion Hydrogeologie in der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (FH-DGG), die vom 28. bis 31. Mai 2014 an der Universität Bayreuth stattfindet. Die Hydrogeologie beschäftigt sich mit dem Grundwasser und allen Faktoren, die Einfluss auf das Wasser in der Erdkruste haben.

„Als wir vor längerer Zeit mit der Planung dieser Tagung begannen, hatten wir nur andeutungsweise eine Vorstellung davon, wie hochaktuell das Thema Energie im Kontext internationaler Entwicklungen mit möglichen Ressourcen-Knappheiten werden würde“, erläutert Prof. Dr. Stefan Peiffer, Hydrologe an der Universität Bayreuth und im Organisationskomitee der Veranstaltung.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Angewandten Geologie der Universität Erlangen, des Bayerischen Landesamts für Umwelt und der FH-DGG hat der Bayreuther Wissenschaftler ein thematisches Programm zusammengestellt, das viele ‚heiße Eisen‘ anfasst: Fracking und Energiespeicherung im Untergrund, Geothermie und Geocooling – Themen, die für das Grundwasser eine bislang kaum beachtete aber zunehmend wichtige Rolle spielen.

Die Tagung wird den Fokus auch auf unsere Böden richten, die einerseits wichtige Filter für das Grundwasser darstellen, andererseits durch Klima- und Landnutzungswandel immer stärker beansprucht werden.

Rund 370 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden werden in der kommenden Woche auf dem Bayreuther Campus erwartet, die sich in 14 Themenbereichen austauschen werden. Die Konferenz ist sowohl von der Teilnehmerschaft (knapp 20% der Expertinnen und Experten kommen aus dem Ausland) als auch thematisch international ausgerichtet:

Ein Forum widmet sich dem deutsch-tschechischen Austausch, in den Plenarvorträgen berichten ein Experte aus den USA zum Thema ‚Folk Beliefs and Fracking‘ sowie ein dänischer Wissenschaftler zur Abschätzung des Risikos kontaminierter Standorte für unser Wasser. Auch die Grundwassersituation in wasserarmen trockenen Gebieten der Erde wird diskutiert.

Die Organisation der Tagung liegt in den Händen des Bayreuther Zentrums für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER) in Kooperation mit der FH-DGG.

Programm und Anmeldung unter www.bayceer.uni-bayreuth.de/fhdgg2014/

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen!

Für weitere Informationen steht gern zur Verfügung:

Dr. Birgit Thies
Leitung Geschäftsstelle Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER)
Universität Bayreuth
Dr. Hans-Frisch-Straße 1-3
D-95448 Bayreuth
Telefon (+49) 0921 / 55-5701
E-Mail fhdgg2014@bayceer.uni-bayreuth.de
http://www.bayceer.uni-bayreuth.de

Brigitte Kohlberg | Universität Bayreuth

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie