Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nordrhein-Westfalen-Tag: Elektromobilität im Porschedesign

13.09.2010
Siemens zeigt in der Siegerlandhalle zwei Elektro-Flitzer

Dr. Gwen Ramokgopa, Bürgermeisterin von Pretoria, steuerte noch während der Fußball-WM in Südafrika den eRUF Sportwagen mit Siemens-Elektrotechnologie über die Kyalami Rennstrecke in Johannesburg. Anlässlich des 4. Nordrhein-Westfalen-Tages in Siegen können die Besucher des Tagungs- und Kongresszentrums Siegerlandhalle vom 17. bis 19. September diesen Flitzer sowie das Elektromobil eRUF Stormster auf dem 66 Quadratmeter großen Siemens-Stand selbst in Augenschein nehmen. Denn in dieser Halle präsentiert sich das „Who is Who“ der regionalen Wirtschaft mit innovativen Zukunftsideen.

Siemens ist allerdings nicht unter die Automobilhersteller gegangen, sondern will mit den beiden Demonstrationsfahrzeugen seine Leistungsfähigkeit im Bereich E-Mobility-Infrastruktur unter Beweis stellen. So stellt das Unternehmen Stromtankstellen her und integriert sie in ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid). Die Batterien in den Elektrofahrzeugen dienen dabei als Speicher für die unregelmäßig eingespeiste Energie aus regenerativen Quellen wie z. B. Wind oder Sonnenkraft.

Basis für das Demonstrationsfahrzeug RUF Roadster ist der Porsche 911. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und einer Reichweite von ca. 200 Kilometern hat dieser Elektrosportwagen der Ruf Automobile GmbH derzeit im Geschwindigkeitswettbewerb die Nase vorn. Das Modell Stormster bringt fast 1000 Kilo mehr auf die Wage und verfügt über ein Porsche Cayenne-Chassis. Seine Daten: 367 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h bei einer Reichweite von ca. 180 Kilometern. Die Ladegeräte liefern elf Kilowatt bei 400 Volt Drehstrom. Für eine elektrische Vollbetankung benötigt der Ruf Stormster an einer haushaltsüblichen Steckdose rund acht Stunden, an einer speziellen Starkstrom-Tankstelle verkürzt sich diese Ladezeit auf fünf bis sechs Stunden.

Für Jens-Uwe Schreiber, Niederlassungsleiter von Siemens in Siegen, stellt die Elektromobilität eines der zentralen Themenfelder der Zukunft dar: „Elektroautos werden das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel der Zukunft. Wir machen deshalb die intelligenten Stromnetze fit für die Anforderungen der Elektromobilität.“ Neu ist dieses Antriebskonzept allerdings nicht: Bereits 1905 fuhr die „Elektrische Viktoria“ von Siemens als elegantes Hoteltaxi durch die Reichshauptstadt Berlin. Doch erst mit leistungsfähigen Batterien und dem Vormarsch der erneuerbaren Energien, die neuartige Speicher zur Gewährleistung der Stabilität des Stromnetzes nötig machen, ist die Zeit für die Elektromobilität reif. Siemens-Forscher erwarten daher, dass im Jahr 2020 bis zu fünf Millionen stromgetriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren werden.

Probefahren können die Besucher des Siemens-Standes auf dem NRW-Tag die beiden Elektro-Sportwagen zwar nicht, aber 300 Poster werden an Interessenten verschenkt und Flyer gibt es ebenfalls zum Mitnehmen. Und wer darüber hinaus noch nähere Informationen über die Autos der Zukunft haben möchte, dem stehen zwei Siemens-Experten Rede und Antwort.

Georg Lohmann
Pressesprecher
Leiter Corporate Communications
Siemens AG
Siemens Deutschland
Corporate Communications
Region West
GER CC WEST
Völklinger Str. 2
40219 Düsseldorf, Deutschland
Tel.: +49 (211) 399-2003
Fax: +49 (211) 399-1118
Mobil: +49 (172) 2124840
mailto:lohmann.georg@siemens.com

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte.

Georg Lohmann | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht »Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung
19.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht MES-Special für Controller und Produktionsmanager in Hoffenheim sehr gut gebucht
04.09.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie