Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Norddeutsche Elektronik-Szene trifft sich an der HAW Hamburg

04.09.2014

Microtec Nord geht in die fünfte Runde: Mehr als 70 Fachleute aus Elektronikfirmen in der Metropolregion Hamburg nutzen die fünfte microtec nord (Norddeutscher Mikroelektronik Tag) am 8. September in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg zum intensiven Wissensaustausch und zur regionalen Vernetzung.

Die Mikroelektronik ist als Schlüsseltechnologie aus allen Bereichen der modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Kaum ein Produkt aus der Automobil-, der Unterhaltungs- oder Consumer-Industrie kommt ohne mikroelektronische Baugruppen und Systeme aus.


Quelle. NXP Automotive

Ihre Anwendung gewinnt stetig an Bedeutung für die Industrie und stellt für viele mittelständische Firmen auch im norddeutschen Raum einen wichtigen Wachstumsfaktor dar. In vielen Anwendungsbereichen der Industrieelektronik sind zudem Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von elektronischen Komponenten und Baugruppen auch unter rauen Bedingungen notwendig wie beispielsweise in der Windenergiebranche on- und offshore.

In sicherheitsrelevanten Anwendungen muss die Funktionsfähigkeit der Elektronik unter allen denkbaren Umweltbedingungen gewährleistet sein wie bei Stoß und Vibration, extremen Umgebungstemperaturen, Feuchtigkeit, aber auch bei elektromagnetischen Störeinflüssen durch Einstrahlung.

Daher widmet sich der diesjährige norddeutsche Mikroelektronik Tag diesem Thema. Referenten namhafter Firmen und Institutionen werden in praxisbezogenen Vorträgen über Neuigkeiten und Entwicklungen von Elektroniksystemen in sicherheitsrelevanten Anwendungen berichten. Mit dabei zum Beispiel Themen wie zuverlässigere Leistungselektronik für Windkraftanlagen und Hochtemperaturelektronik für LEDs.

Veranstalter der microtec nord sind die HAW Hamburg, die Fachhochschule Westküste, das Fraunhofer-Institut in Itzehoe und das Izehoer Innovationszentrum IZET. Unterstützt werden die Einrichtungen durch die Halbleiterfirma NXP und die Metropolregion Hamburg.

Gemeinsam wollen die Veranstalter eine Plattform für die norddeutsche Elektronik-Szene bieten, um den Technologietransfer in der Branche zu fördern und die Kompetenzen in der Region zu bündeln.

Einladung an die Medien: microtec nord 2014, Elektronik in rauer Umgebung,
am Montag, den 8. September 2014, von 9:30 bis 17 Uhr,
in der HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Hörsaal 1.10, 20099 Hamburg.
Die Tagung ist für interessierte Teilnehmer/innen geöffnet und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Fakultät Technik und Informatik
Prof. Dr.-Ing. Hans Peter Kölzer
Studiengangsleiter Mikroelektronische Systeme
Tel.: 040.428 75-8435
hanspeter.koelzer@haw-hamburg.de

Weitere Informationen:

http://www.haw-hamburg.de
http://www.nxp.com/applications/automotive (Bildnachweis)

Dr. Katharina Jeorgakopulos | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie