Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nichts scheint unmöglich - aber sollte alles gemacht werden?

24.02.2010
39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe findet vom 10. bis 13 März am Universitätsklinikum Heidelberg statt / Pressekonferenz am 11. März 2010

Vom 10. bis 13. März findet die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) in Heidelberg statt. Dazu werden Gynäkologen, Sexualmediziner, Psychologen, Psychotherapeuten und Hebammen zum Erfahrungsaustausch erwartet. Mit dem überaus spannenden Kongressthema "Nichts ist unmöglich!? - Frauenheilkunde in Grenzbereichen" möchte die Gesellschaft verdeutlichen, dass sich die Grenzen des medizinisch Machbaren bereits soweit ausgedehnt haben, dass es oft nicht mehr nur begeistert, was alles möglich ist, sondern zunehmend erschreckt. Beispiele finden sich etwa im Bereich der Pränataldiagnostik oder der Intimchirurgie.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung spiegelt die Bandbreite der Themen wider, mit denen sich die Gesellschaft auseinandersetzt. "Es wird ein Bogen von der Geburtshilfe über die Onkologie bis hin zu Essstörungen und Schönheitschirurgie gespannt", berichtet Dr. Martina Rauchfuß, die Präsidentin der DGPFG. Die Themen fokussieren direkt die aktuelle Relevanz in der psychosomatisch-gynäkologischen Behandlung und die Ergebnisse aus der Tagung können unmittelbar in der Praxis umgesetzt werden.

Was bietet das Programm? Die Hauptvorträge behandeln die Kontroversen in der Pränataldiagnostik, die Schnittstelle von Essstörungen und Frauenheilkunde, die familiären Auswirkungen der Diagnose Krebs und Sinn oder Unsinn von Intimchirurgie. In zahlreichen Workshops können die Teilnehmer zudem spezielle Themen in kleineren Gruppen vertiefend diskutieren. Es geht u.a. um die Akzeptanz von chronischen Krankheiten, die Einbindung von Angehörigen in eine Therapie, die Behandlung von psychischen Erkrankungen in der Schwangerschaft oder die Zunahme übergewichtiger Frauen und die damit verbundenen Probleme.

Auch die Nachwuchsförderung kommt nicht zu kurz: Im Jungen Forum werden die verschiedenen Wege der Aus-, Fort- und Weiterbildung vorgestellt. "Gerade in unserem interdisziplinären Fachbereich ist es wichtig in den Dialog zu treten. Einerseits mit jungen Kollegen, andererseits auch mit Psychologen, Psychosomatikern und Gynäkologen untereinander", betont Dr. Rauchfuß. Die DGPFG setzt sich für Lehrprogramme zur Psychosomatischen Grundversorgung in der Facharztweiterbildung und die Etablierung einer Weiterbildung in fachgebundener Psychotherapie in ihrem Fachgebiet ein.

Das gesamte Kongressprogramm und weitere Informationen finden Sie unter www.conventus.de/dgpfg2010. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, die Tagung zu besuchen und über die Themen zu berichten!

Eine Pressekonferenz stellt am Donnerstag, 11. März 2010, zwischen 13 und 14 Uhr im Verwaltungsgebäude des Universitätsklinikums Heidelberg interessante Themen des Kongresses vor (Im Neuenheimer Feld 672, 69120 Heidelberg, EG, Sitzungszimmer 1).

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie