Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neurologenkongress 2015: Mensch im Blick – Gehirn im Fokus

09.02.2015

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie lädt vom 23. bis 26. September 2015 nach Düsseldorf zu einem der größten Neurologie-Kongresse Europas ein.

Rund 6000 Experten für Gehirn und Nerven tagen vom 23. bis 26. September in Düsseldorf auf dem 88. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Von Demenz bis Epilepsie, von Schlaganfall bis Multiple Sklerose – die Mediziner tauschen sich über die jüngsten Forschungsergebnisse neurologischer Erkrankungen aus und diskutieren die Fortschritte in Prävention, Diagnose und Therapie.

Der DGN-Kongress ist das zentrale Wissenschafts-, Fortbildungs- und Diskussionsforum der neurologischen Medizin in Deutschland. Als NRW-Doppelspitze treten die beiden Kongresspräsidenten auf: Prof. Hans-Peter Hartung, Direktor der Neurologischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sowie Prof. Ralf Gold, Erster Vorsitzender der DGN und Direktor der Neurologischen Klinik an der Ruhr-Universität Bochum.

Motto: „Mensch im Blick – Gehirn im Fokus“

Die Neurologie behandelt mehr als 200 Erkrankungen des Nervensystems, also Gehirn und Rückenmark mit begleitenden Strukturen wie Blutgefäße sowie periphere Nerven und Muskulatur. „Erkrankungen des Nervensystems sind häufig chronisch und verändern die Lebenssituation der Patienten deutlich, oft verändern sie den Menschen selbst. Daher müssen Neurologen einen sehr umfassenden medizinischen Ansatz verfolgen, bei dem sie den Menschen ganzheitlich betrachten“, erklärt Kongresspräsident Professor Hartung das Kongressmotto.

Pionierforschung zur Entwicklung neuer Therapien

Die Ärzte und Wissenschaftler für Gehirn und Nerven gehen in diesem Jahr hochaktuellen Forschungen sowie ihrem möglichen Einsatz in der Therapie neurologischer Erkrankungen nach: Wie beeinflussen Ernährung und Darmflora (Mikrobiom) das Immunsystem bei der entzündlichen Krankheit Multiple Sklerose oder bei Abbauprozessen des Gehirns? Welche Rolle spielt der DNS-Stoffwechsel für den Verlauf neurologischer Erkrankungen (Epigenomik)? Wie können Biomarker bei der Diagnose, Prognose und dem Therapiemonitoring neurologischer Erkrankungen eingesetzt werden – von A wie Alzheimer bis Z wie Zervikale Radikulopathie? Oder wie können gerade bei demenziellen Erkrankungen Neurologie und Psychiatrie noch besser zusammenarbeiten?

Neurowissenschaften: Brücke vom Labor zum Patienten

Ein Schwerpunkt ist die translationale Wissenschaft, die möglichst schnelle und effiziente Überführung Erfolg versprechender Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in medizinische Therapien. Die Neurologie hat in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht. Für viele Erkrankungen stehen heute Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die vor 10 Jahren noch undenkbar waren. „Im Labor gewonnene Erkenntnisse müssen aber schneller in die Praxis übertragen werden. Hierzu ist es entscheidend, die Kommunikation zwischen Forschern und Ärzten zu fördern und weiterhin auch junge Mediziner für die Neurowissenschaften zu begeistern“, betont Kongresspräsident Professor Gold.

Das wissenschaftliche Programm mit Symposien, Vorträgen und Posterpräsentationen wird ergänzt durch zahlreiche hochkarätige Gastredner, durch das DGN(forum als berufspolitische Diskussionsbühne, das umfangreiche Nachwuchsprogramm der Jungen Neurologen, eine Fachausstellung mit rund 120 Unternehmen und Patientenorganisationen sowie durch Industriesymposien und eine öffentliche Informationsveranstaltung für interessierte Laien.

Weitere Informationen: http://www.dgnkongress.org

Service für Journalisten

Auf dem DGN-Kongress 2015 steht Ihnen ein gut ausgestattetes Pressezentrum mit Informationen und Computer-Arbeitsplätzen zur Verfügung. Zwei Pressekonferenzen sind geplant: Mittwoch, 23. September, 10.00 bis 11.00 Uhr, sowie Freitag, 25. September, 11.30 bis 12.30 Uhr.
(Terminliche Änderungen vorbehalten)

Online-Akkreditierung und Anmeldung zum Presse-Newsletter:
http://www.dgn.org/presse/presse-auf-dem-kongress

Programm und Informationen zum DGN-Kongress: http://www.dgnkongress.org

Kongresslogo und druckfähiges Bildmaterial zum Download in der DGN-Mediathek:
http://www.dgn.org/mediathek/download-galerie/dgn-kongresse


Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V.
c/o albertZWEI media GmbH
Englmannstr. 2, 81673 München
Tel.: +49 (0)89-46148622, E-Mail: presse@dgn.org

Pressesprecher: Prof. Dr. Hans-Christoph Diener

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 7700 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu sichern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist seit 2008 die Bundeshauptstadt Berlin.
http://www.dgn.org

Weitere Informationen:

http://www.dgnkongress.org

Frank A. Miltner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie