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Neues aus der Tierseuchendiagnostik in Deutschland

05.12.2011
5. Riemser Diagnostiktage in Greifswald

Wie erkennt man Maul- und Klauenseuche beim Wildschwein? Was ist das “Schmallenberg-Virus”? Welche Tierseuchen könnten in Zukunft bei uns diagnostiziert werden? Diese und andere Fragen stehen auf dem Programm der 5. Riemser Diagnostiktage am 8. und 9. Dezember im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald.

150 Teilnehmer aus den Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer, die für die Erstdiagnostik von Tierseuchen in Deutschland zuständig sind, und aus den Nationalen Referenzlaboratorien für Tierseuchen treffen sich alle zwei Jahre auf der vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und dem Arbeitskreis für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostik (AVID) der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft ausgerichteten Fachtagung.

Die Themen reichen von verbesserten und neuen Diagnostikverfahren bis zu laufenden Bekämpfungsprogrammen. Vorgestellt werden auch die ersten Erkenntnisse zum kürzlich bei Rindern in Deutschland entdeckten „Schmallenberg-Virus“. „Das breite Spektrum an Vorträgen und die Aktualität der Beiträge machen die Diagnostiktage zu einem „Muss“ für Tierseuchendiagnostiker“, so PD Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am FLI und Mitveranstalter. Weitere Informationen zur Tagung stehen auf der Internetseite des www.fli.bund.de zur Verfügung.

Als zuständige Bundesoberbehörde betreibt das FLI mehr als 75 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten wie BSE, Schweinepest, Geflügelpest oder Rindertuberkulose. Die Referenzlaboratorien klären Verdachtsfälle ab, entwickeln und verbessern diagnostische Methoden und geben diese standardisiert an die Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer weiter. Außerdem führen sie Ringversuche oder ähnliche Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Tierseuchendiagnostik in Deutschland durch und beraten die Veterinärbehörden.

Elke Reinking | idw
Weitere Informationen:
http://www.fli.bund.de/

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