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Neues internationales Forum für Forschung zu Schwermetallen

30.10.2012
Ein neues internationales Forum für den Austausch zwischen experimenteller und theoretischer Forschung auf dem Gebiet radioaktiver Schwermetalle (Aktinide) findet vom 5. bis 7. November 2012 am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) statt.

Die Erforschung radioaktiver Schwermetalle (Aktinide) in der Umwelt ist für viele unterschiedliche Prozesse und Anwendungen wichtig: von der Rekultivierung verunreinigter oder verseuchter Böden über die sichere Lagerung chemischer oder radioaktiver Abfälle bis hin zu Bau und Betrieb von Geothermie-Kraftwerken.

Die Forschung fußt auf zwei „Säulen“: experimentellen Untersuchungen einerseits und theoretischen Modellen andererseits. „Beide Forschungszweige überlagern sich bisher wenig. Dabei ergänzen sie sich gegenseitig und können so zu einem besseren Verständnis des Verhaltens von Schwermetallen in der Umwelt führen“, so Dr. Katharina Müller vom Institut für Ressourcenökologie am HZDR.

Zusammen mit Dr. Robin Steudtner und Dr. Satoru Tsushima organisiert sie einen neuen Workshop, der den Austausch zwischen theoretischer und experimenteller Forschung auf dem Gebiet der Radiochemie fördern will.

Der erste Workshop zur Anwendung spektroskopischer Techniken für die Erforschung von Aktiniden („Advanced Techniques in Actinide Spectroscopy“ ATAS) im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf findet vom 5. bis 7. November 2012 statt. Es werden etwa 75 Teilnehmer aus Europa sowie den USA, Australien, China und Japan erwartet. Die Organisatoren sind mit dem Interesse an der Auftaktveranstaltung zufrieden: „Wir scheinen damit einen Nerv der Wissenschaftler nach verstärkter Kooperation zu treffen.“

Der Workshop umfasst sieben Sessions und beinhaltet neben eingeladenen Vorträgen internationaler Wissenschaftler eine Poster-Session und eine Abendveranstaltung. Außerdem werden Führungen durch die radiochemischen Labore am HZDR sowie weitere Forschungsanlagen angeboten. Der Workshop wird unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den europäischen Forschungsverbund „Actinet i3“, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Partner aus der Industrie.

Weitere Informationen
Dr. Katharina Müller
Institut für Ressourcenökologie
Tel. 0351 260-2438 | k.mueller@hzdr.de
Pressekontakt
Dr. Christine Bohnet
Pressesprecherin
Tel. 0351 260-2450
c.bohnet@hzdr.de | www.hzdr.de
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Bautzner Landstr. 400 | 01328 Dresden
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Materie, Gesundheit und Energie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
- Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
- Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?
- Wie nutzt man Ressourcen und Energie effizient und sicher?
Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen werden fünf Großgeräte mit teils einmaligen Experimentiermöglichkeiten eingesetzt, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das HZDR ist seit 1.1.2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter – davon ca. 430 Wissenschaftler inklusive 160 Doktoranden.

Dr. Christine Bohnet | idw
Weitere Informationen:
http://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=2699

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