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Neue Wege in der Serotonin-Forschung

02.03.2012
Ein Symposium der Medizinischen Fakultät der RWTH und JARA-BRAIN geht der Bedeutung des Botenstoffs Serotonin für die Entwicklung nach

Die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen und JARA-Brain veranstalten am Montag, den 5. März, im Gästehaus der RWTH, Melatener Str. 31, ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Einfluss des Neurotransmitters Serotonin im Entwicklungsverlauf: Neue Forschungswege“. Die Tagung möchte Impulse setzten, diesen bisher wenig beachteten Aspekt der Serotonin-Forschung weiter zu untersuchen.

Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff des menschlichen Gehirns. Es ist wissenschaftlich belegt, dass er in vielen psychischen Erkrankungen wie bipolaren oder auch depressiven Störungen, Essstörungen oder Störungen mit kognitiven und emotionalen Problemen eine Rolle spielt.

Dagegen gibt es bisher kaum Forschungsansätze, die untersuchen, wie Serotonin im Rahmen des Entwicklungsverlaufs Symptome psychiatrischer Störungen beeinflusst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen und JARA-Brain (Jülich Aachen Research Alliance) haben sich diesem neuen Ansatz zugewandt um zu zeigen, wie Serotonin solche Störungen im Kindes- und Jugendalter beeinflussen kann.

Um die Forschung zu diesem Thema weiter voranzutreiben, laden beide Einrichtungen nun zu einem eintägigen Symposium ein. Während der Veranstaltung werden internationale Experten aus den USA, Maastricht, Zürich, Oxford und Aachen einen Überblick über den Stand ihrer aktuellen Forschungsprojekte geben und neue Wege der Wissenschaft diskutieren.

Die Liste der Vortragenden setzt sich aus renommierten internationalen Wissen-schaftlern aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Dazu gehören unter anderem Prof. Dr. Cynthia Kuhn aus den USA (Professor in Psychiatry and Behavioral Sciences, Professor of Pharmacology and Cancer Biology, Duke University), die Neurowissenschaftlerinnen Dr. Molly Crockett der Universität Zürich und Dr. Eva van Donkelaar sowie Dr. Rob Markus, beide Universität Maastricht, die Psychologin Dr. Ciara McCabe aus Oxford und der Arzt Univ.-Prof. Dr. med. Florian Daniel Zepf der RWTH Aachen/JARA-Brain.

Kontakt:
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Ju-gendalters am Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Bauke Delheid
Telefon: 0241 80 89171
E-Mail: bdelheid@ukaachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de

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