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Neue Materialien für leichte und sichere Flugzeuge

26.02.2009
3. Internationale IIR Konferenz „Composite & Lightweight Structures in Aircraft” vom 5. bis 7. Mai 2009 im Le Royal Méridien Hamburg
Angesichts knapper Ressourcen und turbulenter Märkte muss die Luftfahrtindustrie sämtliche Innovationspotenziale nutzen, um die Material- und Energieeffizienz von Flugzeugen zu erhöhen. Leichtbau- und Verbundwerkstoffe leisten dazu einen essentiellen Beitrag.

Titan sowie kohlenstoff- und glasfaserverstärkte Kunststoffe halten immer mehr Einzug in die Luft- und Raumfahrt-, Automobil- und Medizintechnik. Nach einer Untersuchung der Universität Hannover wird sich der Titan-Anteil in Flugzeugen der nächsten Generation gegenüber der aktuellen verdoppeln. Allerdings erfordern die neuen Materialien auch neue Technologien für die Be- und Verarbeitung. (Industrieanzeiger, 16.02.2009)

Die neuesten Anwendungs- und Verarbeitungstechnologien für Verbundwerkstoffe und Leichtbaustrukturen im Flugzeug stellt die 3. Internationale IIR Konferenz „Composite & Lightweight Structures in Aircraft” vor, die am 6. und 7. Mai 2009 im Le Royal Méridien Hamburg stattfindet. Unter dem Vorsitz von Professor Adriaan Beukers (Universität Delft, Niederlande) diskutieren internationale Experten von Flugzeugbauern, Zulieferern und Forschungsinstituten über Gewicht, Kosten, Sicherheit und Langlebigkeit. Themenschwerpunkte sind die Materialauswahl sowie die neuesten Entwicklungen bei Design-Prozessen und Werkstoffproduktion.

Das Veranstaltungsprogramm ist im Internet abrufbar unter:
www.iir.de/inno-feb-composites09


Verbundwerkstoff-Flügel in der Großserien-Produktion
Die Vorträge an den Konferenztagen behandeln innovative Verbundwerkstoffstrukturen wie Flügel und Wing Box, automatisierte Herstellungs- und Prozesstechnologien sowie neue Methoden für die Harzinfusion und das Zusammenfügen von Faserverbundwerkstoffen. Airbus (UK) erklärt, weshalb für die nächste Flügelgeneration aus Verbundwerkstoffen neue Technologien benötigt werden. Boeing (USA) erläutert das Structural Health Monitoring als Methode, um die Funktionsfähigkeit von Bauteilen kontinuierlich zu prüfen. Das National Aerospace Laboratory (Niederlande) stellt eine kostengünstige Wing Box aus Verbundwerkstoffen für kleine Flugzeuge vor. Verbindungstechnologien für Faserverbundwerkstoffe bei Flugzeuganwendungen werden von Fiberforge (USA) präsentiert.

FPP-Technologie, Leichtbau-Design und Verbundstoff-Reparatur
Alenia Aeronautica (Italien) zeigt eine virtuelle Design-Plattform für Leichtbaustrukturen, die eine schnellere Qualitätskontrolle bei Verbundwerkstoffen ermöglicht. Über Fiber Patch Preforming (FPP) als neue Fertigungsmethode für kraftflussgerechte Faserverbundstrukturen informiert EADS Deutschland. Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die automatisierte Produktion von FPP-Strukturen, die mechanische Performance von FPP-Materialien sowie neue Bereiche für Design und Faserarchitekturen. Am 5. Mai, dem Vortrag der Konferenz, wird eine Besichtigung der Lufthansa Technik Basis in Hamburg angeboten.

Kontakt:
Carsten M. Stammen
Pressereferent
IIR Deutschland
Ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Westhafenplatz 1
D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 244 327-3390
E-Mail: carsten.stammen@informa.com

Carsten M. Stammen | IIR Deutschland
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

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