Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Anwendungsbeispiele für Sol-Gel-Verfahren

09.10.2014

Zum 5. Mal treffen sich am 21. und 22. Oktober Fachleute und Anwender aus Forschung und Produktion, um sich über neue Entwicklungen bei Sol-Gel-Verfahren auszutauschen.

Die Sol-Gel-Fachkonferenz wird alle zwei Jahre von der Technischen Akademie Wuppertal e. V. TAW gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Entwicklung veranstaltet. Sie findet in unterschiedlichen Zentren der Sol-Gel-Forschung statt – 2014 ist das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg Gastgeber.


Kombianlage für Sol-Gel-Tauchbeschichtungen am Fraunhofer ISC.

K. Dobberke für Fraunhofer ISC

In der technischen Fachkonferenz werden Grundlagen der Sol-Gel-Verfahren vermittelt sowie aktuelle Forschungsthemen und industrielle Anwendungen vorgestellt.

Die Konferenz richtet sich damit ausdrücklich auch an Material- und Verfahrensentwickler aus der Industrie, die sich über Lösungspotenziale der Sol-Gel-Verfahren für Fragestellungen aus der Produktentwicklung und Produktion informieren möchten.

Sol-Gel-Verfahren werden seit langem für unterschiedlichste Einsatzgebiete genutzt. Mit ihnen lassen sich Oberflächen mit einem breiten Spektrum an Funktionalitäten veredeln. Sie erzeugen nanoporöse oder nanopartikuläre Systeme mit wohldefinierten Eigenschaften und gewinnen auch für biomedizinische Anwendungen stark an Bedeutung.

Aktuelle Arbeiten beschäftigen sich mit dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Ersatz für erdölbasierte Kunststoffe in Kombination mit Sol-Gel-Werkstoffen.

Sol-Gel-Verfahren stellen mit einem weltweiten Marktvolumen von heute ca. 1,4 Mrd. US $ und für 2017 prognostizierten 2,2 Mrd. US $ ein stark wachsendes Feld dar. In Europa ist Deutschland führend bei den industriellen Anwendungen der Sol-Gel-Verfahren.

Zahlreiche Beispiele aus der Forschung und industriellen Anwendung

Die Fachkonferenz stellt ausgewählte Beispiele aus der Forschung und industriellen Anwendung aus den Bereichen Korrosionsschutz, »Easy-to-clean« und hydrophobe Oberflächen, staubabweisende optische Systeme, nanostrukturierte Oberflächen, antireflektive Schichten auf Kunststoffen z. B. für optische Anwendungen, Tribologie sowie Textilveredelung vor.

Darüber hinaus werden dentalmedizinische Anwendungen und Perspektiven zur Nutzung von Oberflächen für eine einstellbare Zellwechselwirkung präsentiert. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen zu Querschnittsthemen wie »neue Precursoren«, Hochskalierung von Sol-Gel-Synthesen und besondere Analytikmethoden runden das umfangreiche Programm ab.

Weitere Informationen, Programm sowie Anmeldung beim Veranstalter unter: http://www.taw.de/kf_uebersicht/5-Sol-Gel-Fachkonferenz

Datum: 21. und 22. Oktober 2014
Ort: Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, Neunerplatz2, 97082 Würzburg
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefan Mähler
Technische Akademie Wuppertal e.V. TAW
Telefon: 0202-7495-207
E-Mail: stefan.maehler@taw.de
Leitung und Moderation: Dr. Karl-Heinz Haas, Fraunhofer ISC, Würzburg

Weitere Informationen:

http://www.isc.fraunhofer.de
http://www.taw.de/kf_uebersicht/5-Sol-Gel-Fachkonferenz

Marie-Luise Righi | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise