Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuartige elektrisch leitende Kunststoffe 2009

05.03.2009
Fachveranstaltung im Haus der Technik am 18. Juni 2009 in Berlin vermittelt Überblick- und Detailkenntnisse in hoch innovativen Bereichen

Kunststoffe sind Polymerwerkstoffe und übliche Polymere leiten nicht. Selbst leitende Polymermoleküle aber können elektrische Ladung transportieren: die Conductive sind Elektronenleiter mit beinahe metallischer Leitfähigkeit, die Dissipative Ionenleiter.

Sie können jedoch die bewährten elektrisch leitenden Kunststoffe mit leitfähigen Füllstoffen oder Beschichtungen nicht einfach ersetzen. Ihre andersartige Verarbeitung erfordert neue Überlegungen und führt zu neuen Anwendungen. Für konventionelle leitfähig gefüllte Kunststoffe wird stets an der Optimierung der Füllstoffe gearbeitet. Eine faszinierende Substanz ist dabei der Kohlenstoff im Graphit-Gitter, der sich in ein- oder mehrschichtigen Röhrchen anordnet - das Paradebeispiel der viel erwähnten Nanotechnologie (Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nano Tubes).

Stoff genug also für eine Weiterbildungsveranstaltung, die das Haus der Technik am 18. Juni 2009 in Berlin durchführt.

Die Zielsetzung liegt dabei in der Vermittlung von Überblick- und Detailkenntnissen in hoch innovativen Bereichen, die in der Zukunft neue Anwendungen in der Kunststofftechnik möglich machen werden.

Die Veranstaltung steht unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Ulrich Leute von der Fachhochschule Ulm.

Einen Tag später findet am gleichen Ort die Veranstaltung „Kunststoffe und EMV - Leitfähige Kunststoffe für elektromagnetische Abschirmung und gegen elektrostatische Aufladung in der Elektronik“ statt. Schwerpunkt hierbei ist die Vermittlung aktueller Technologien, mit denen Kunststoffanwender im Elektronikumfeld ihren Beitrag dazu leisten können, funktionstüchtige, störfeste und wenig störende Produkte zu realisieren. Dieser Beitrag ist zur Einhaltung der EMV- und ESD-Normen bzw. des EMV-Gesetzes unbedingt nötig, denn Kunststoffe waren in Teilbereichen der EMV die Hauptverursacher von Problemen (Aufladung, mangelnde Abschirmung).

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte im
Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Ramzi), Fax
0201/1803-346 oder im Internet unter
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-247-9.html
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-252-9.html
Pressekontakt
Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Hollestraße 1, 45127 Essen
Tel. 0201 – 18 03 251, Fax. 0201 – 18 03 269
E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de

Kai Brommann | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-247-9.html
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-252-9.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen
23.08.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Logistikmanagement-Konferenz 2017
23.08.2017 | Universität Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie