Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Natur gewinnen - 1. bionisches Symbiosium

01.07.2009
Bionik-Symbiosium am 10. und 11. September 2009 in Saarbrücken

Am 10. und 11. September 2009 findet in Saarbrücken ein Symposium der besonderen Art statt.

Das 1. bionische Symbiosium im Hochschul-Technologie-Zentrum der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ist in seiner Form einmalig: Hier wenden sich namhafte Bionik-Experten direkt an Unternehmer, technische Entscheider, Industrievertreter, Ingenieure, Fach- und Führungskräfte,...

Die Spezialisten verdeutlichen während dieser zwei Tage praxisnah die kundenorientierten Bionik-Strategien in den Themenblöcken Konstruktion, Medizintechnik und Management. Ausrichter ist das bionic engineering network (BEN e.V.) - ein Innovationscluster für Bionik mit Sitz im Saarland. "Oberstes Anliegen dieser Veranstaltung ist, die Innovationsprozesse der Teilnehmer nachhaltig voranzubringen", so der Cluster-Leiter und Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der HTW des Saarlandes, Professor Dr. Hans-Joachim Weber. Die Referentenliste liest sich wie das Who is Who der Bionik.

Eine kleine Kostprobe? Für den Themenkomplex Management konnten Experten vom renommierten Malik Management Zentrum in St. Gallen gewonnen werden. Mit Arno Jambor kommt der ehemalige Leiter für den Bereich "PKW-Vorentwicklung Gesamtfahrzeuge" von DaimlerChrysler in die Landeshauptstadt. Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) ist ebenso vertreten, wie Spezialisten für Konstruktionsbionik.

Weltweit sind Unternehmer auf der Suche nach den optimalen Produkten, Verfahrensweisen und Organisationsstrukturen. Das Anforderungsprofil ist hoch: Sie sollen Zeit und Geld einsparen, weniger Ressourcen verbrauchen und umweltfreundlich sein. Ferner sollten sie so innovativ sein, dass einem die Marktführerschaft geradezu in den Schoß fällt. Klingt wie nach der Suche nach dem Heiligen Gral - ist es aber nicht! Die Antworten liegen ganz nah, es bedarf nur eines anderen Blickwinkels: Millionen Produkte und Verfahrensweisen liegen in den Schatztruhen der Natur verborgen. Heute lässt sich unbeschreiblich viel Entwicklungsarbeit, Zeit und Geld sparen, wenn man die genialen Lösungen von Flora und Fauna nutzt. Bionik heißt das Zauberwort! Diese faszinierende Wissenschaft überträgt Erkenntnisse über Strukturen, Funktionen und Strategien der Natur in modernste Anwendungen.

Durchweg vermitteln die Vertreter der einzelnen Disziplinen praxisnahes Know-how: Jedem Teilnehmer werden Ideen und Instrumente zur Optimierung ihrer Produkte oder Strukturen an die Hand gegeben. Mit mehr als 18 ausgesuchten Koryphäen kann man sich austauschen, seine konkreten Fragen stellen und daraus einen fast unbezahlbaren Mehrwert schöpfen. Dafür wurden für das Symbiosium spezielle Module geschaffen: Ausgehend von einer allgemeinen Einleitung, splittet sich das Programm in immer kleiner werdende, zielführendere Mosaiksteinchen: Wie in einem Workshop arbeiten sich die jeweiligen Bionik-Profis in verschiedenen Zirkelrunden gemeinsam mit den Teilnehmern tief in die Materie ein. Als absolutes Novum existiert die Möglichkeit, in einem Vier-Augen-Gespräch mit den Spezialisten, ganz individuelle Problemstellungen und konkrete Fallbeispiele zu erörtern. "Meet the Mentor" heißt diese prägnant, effiziente Beratung, in der jeder Besucher Hilfestellung, Lösungsvorschläge und Tipps bekommt. So erfahren die Teilnehmer peu à peu, welchen Nutzen die Bionik im Rahmen ihrer eigenen Produkt- oder Unternehmensentwicklung haben kann. Dabei steht jedem offen, sich auch zwischendurch mit den Experten auszutauschen. Als besonderer Rahmen eignet sich dafür sicherlich das im Anmeldepreis enthaltene Abend-Bankett in der Mercedes-Benz Niederlassung Saarbrücken. "Wir betreiben Bionik nicht um der Bionik willen. Nachhaltiger Erfolg der Unternehmen und bessere Produkte schneller an den Markt zu bringen - das sind die Ziele, die wir gemeinsam mit den Besuchern der Veranstaltung verfolgen", erklärt Professor Weber abschließend.

Zum 1. bionischen Symbiosium laden wir selbstverständlich auch alle Medienvertreter recht herzlich ein. Machen Sie sich selbst ein Bild über diese spannende Wissenschaft, die unsere Zukunft verändern wird. Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne weiteres Informationsmaterial zu. Gerne koordinieren wir für Sie auch ein Interview mit einem der teilnehmenden Bionik-Experten - nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Kontakt bei Rückfragen:

Kontakt:
bionic engineering network (BEN e.V.)
Dipl. Ing. Wolfgang Pfeifer
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 5867 - 674
Fax: 0681 / 5867 - 642
Mail: w.pfeifer@b-e-n.eu

Katja Jung | idw
Weitere Informationen:
http://www.b-e-n.eu/symbiosium_2009
http://www.b-e-n.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau
22.02.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Wunderwelt der Mikroben
22.02.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften