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Nanostrukturierte Polymere: Von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zum marktfähigen Produkt

06.10.2008
Transferangebot an Entscheider und Entwickler verschiedener Branchen und Anwenderforum

Die Universität Bayreuth zählt in Bayern seit langem zu den herausragenden Kompetenzzentren in der anwendungsorientierten Kolloid-, Grenzflächen- und Polymerforschung. Aktuelle Forschungsergebnisse und Anwendungen zu diesem Thema werden im Rahmen eines gemeinsam vom Cluster Nanotechnologie und der Universität Bayreuth organisierten Fachsymposiums vom 9. – 10. Oktober 2008 präsentiert.

Zur Eröffnung der Veranstaltung hat sich der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel als Redner angesagt. Danach werden ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Industrie - u. a. aus Belgien und der Schweiz – neue Resultate und Applikationen vorstellen.

Schwerpunkt des Symposiums sind die Polymer-Materialien, bei denen neue funktionelle Eigenschaften durch Strukturierung auf der Nanometerskala erzielt werden, z. B. funktionelle Oberflächenbeschichtungen, topografisch oder chemisch strukturierte Oberflächen, Schichtsilikat-Polymer-Komposite für den Leichtbau oder Flammschutz, intelligente kolloidale Partikel für die Herstellung von Hochleistungskunststoffen.

Die Entwicklung innovativer Materialien und die Überführung in marktfähige Produkte sind wichtige Schlüsselfaktoren für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unserer hochentwickelten Industriegesellschaft. So richtet sich dieses Symposium insbesondere an Entscheider und Entwickler der Branchen Automotive, Maschinenbau, Elektrotechnik und der chemischen Industrie.

Neben dem Transfer von Wissen und Know-how ist es Ziel des Symposiums, ein Forum für den Austausch zwischen anwendungsorientierter Grundlagenforschung und Anwendern zu bieten und letztendlich Impulsgeber für Kooperationen zu sein. Der beschleunigten Überführung von Forschungsergebnissen in die industrielle Anwendung kommt in diesem Zusammenhang größte Bedeutung zu. Der Cluster Nanotechnologie und das Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen (BZKG) der Universität Bayreuth spielen dabei eine wichtige Rolle. Durch die Vernetzung von Forschung und Industrie und als direkter Ansprechpartner der Industrie wird somit auch mittelständischen Unternehmen der Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen ermöglicht.

Weitere Informationen und das Programm des Symposiums findet man in Internet unter:

www.nanoinitiative-bayern.de/veranstaltungen.php

Kerstin Wodal | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de
http://www.uni-bayreuth.de/presse/index.html
http://www.nanoinitiative-bayern.de/veranstaltungen.php

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