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Nachwuchsforscher treffen Pioniere: Deutsch-Französisches Kolloquium "50 Jahre im Licht des Lasers"

04.11.2010
Gemeinsame Pressemitteilung von Forschungszentrum Dresden-Rossendorf und Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Am 5. und 6. November 2010 kommen in der Französischen Botschaft in Berlin junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich, die auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung von Laserlicht arbeiten, mit Pionieren der Laserforschung zusammen. Das deutsch-französische Laser-Kolloquium wird gemeinsam von der Französischen Botschaft in Berlin und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren veranstaltet.

Die Erfindung des Lasers vor 50 Jahren hat viele Bereiche der wissenschaftlichen Forschung entscheidend geprägt und zahllose technologische Anwendungen in weiten Bereichen der Telekommunikation, Materialbearbeitung, Medizin, Analytik und Ingenieurwissenschaften hervorgebracht.

Auch in Deutschland und Frankreich wurde die Wissenschaft durch den Laser außerordentlich belebt; seine Erfindung hat insbesondere der wissenschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder wichtige Impulse verliehen.

Das Kolloquium "Deutsch-Französische Forschung: 50 Jahre im Licht des Lasers" nimmt dies zum Anlass, um über das bisher Erreichte Bilanz zu ziehen sowie über die Perspektiven gemeinsamer deutsch-französischer Forschung auf diesem Gebiet zu diskutieren.

Das Laser-Kolloquium findet am 5. und 6. November 2010 in der Französischen Botschaft (Pariser Platz 5) in Berlin statt. Es umfasst acht Plenarvorträge renommierter Laserexperten aus Deutschland und Frankreich. Außerdem stellen Nachwuchswissenschaftler beider Länder neue Arbeiten auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung von Laserlicht vor. Es werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmererwartet.

Das Kolloquium steht unter der Schirmherrschaft des Französischen Botschafters in Berlin und des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Weiterhin wirken daran mit die Freie Universität Berlin, das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres Energie sowie das Berliner Wissenschaftsjahr.

Weitere Informationen
Prof. Ludger Wöste
Freie Universität Berlin
Tel.: 030 83855566
Email: ludger.woeste@fu-berlin.de
Prof. Roland Sauerbrey
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
Tel.: 0351 2602625
Email: r.sauerbrey@fzd.de

Pressekontakt
Dr. Christine Bohnet
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden

Tel.: + 49 351 260 - 2450 oder +49 160 969 288 56 presse@fzd.de | www.fzd.de

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) hat das Ziel, strategisch und langfristig ausgerichtete Spitzenforschung in politisch und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen wie Energie, Struktur der Materie, Gesundheit und Schlüsseltechnologien zu leisten. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:

- Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?

- Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?

- Wie schützt man Mensch und Umwelt vor technischen Risiken?

Diese Fragestellungen werden in strategischen Kooperationen mit Forschungs- und Industriepartnern bearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb von sechs einmaligen Großgeräten, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das FZD wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Land gefördert, verfügt über ein Budget von mehr als 70 Mio. Euro (2009) und beschäftigt rund 800 Personen. Anfang 2011 wird das FZD in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren wechseln.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Dr. Christine Bohnet | Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de
http://www.fzd.de

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