Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die nachhaltige Stadt – ein Zukunftsmodell?

24.05.2013
Vor welchen Herausforderungen steht der urbane Raum und wie kann er nachhaltig gestaltet werden?
Einer ganzheitlichen Betrachtung folgen vom 4.-6. Juni 2013 Stipendiaten und Alumni der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie interessierte Gäste am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart in einem DBU-Fachkolloquium.

Anmeldung und Information
Zu einer Teilnahme laden wir Sie als Vertreter der Medien herzlich ein. Bitte melden Sie sich formlos an: matthias.stier[at]igb.fraunhofer.de
Ort Fraunhofer-Institutszentrum, Hörsaal A+B, Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart

Uhrzeiten und Programm
Di., 4. Juni 2013, 13–18.30 Uhr | Mi., 5. Juni 2013, 8–18.30 Uhr | Do., 6. Juni 2013, 8–13 Uhr

Weltweit leben schon heute mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten. Die urbanen Ballungsgebiete wachsen und mit ihnen der Bedarf an Energie und Ressourcen. Die Herausforderungen, die die Verstädterung mit sich bringt, sind vielfältig. Sie reichen von neuen Mobilitätskonzepten für den Verkehr, über das Zusammenleben von Jung und Alt bis hin zu dezentralen und nachhaltigen Infrastrukturkonzepten, um beispielsweise die Versorgung mit Energie und Wasser sicherzustellen.

Aufgrund der ihnen eigenen Dynamik und ihrer Innovationskraft sind Städte ein Schlüssel zum Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit. Dies hat auch die Bundesregierung mit der »CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt« in ihrer Hightech-Strategie erkannt.

Wie können wir die nachhaltige Stadt von morgen gestalten? Dieser Frage gehen vom 4. bis 6. Juni 2013 gut 25 Teilnehmer des über die DBU organisierten Fachkolloquiums nach. Das Gros der Teilnehmer stellen aktuelle und ehemalige Stipendiaten der DBU, vornehmlich Wissenschaftler aus den Disziplinen Biologie, Chemie, Physik und Ingenieurswissenschaften, aber auch der Philosophie, Politikwissenschaften und Ökonomie.

Die engagierten Experten wollen in einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz die vier Themenfelder »Ökonomie und Politik«, »Urbanen Umweltschutz technisch umsetzen – Stadtplanung, Mobilität und Energie«, »Diskurs und Kommunikation« sowie »Biologie und Umweltschutz« unter die Lupe nehmen und herausarbeiten, welche vielversprechenden Lösungsansätze es bereits gibt und wo noch Forschungsbedarf besteht. Die Ergebnisse werden in Form eines Tagungsbands für Politik, Forschung und Wirtschaft zusammengefasst.

»Im besten Fall entstehen im direkten Austausch bereits Projektideen, die wir weiter verfolgen können«, so Matthias Stier, Doktorand am Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart und Mitinitiator des Fachkolloquiums.

Einen ersten Überblick über die Themen geben verschiedene Impulsvorträge. Zugesagt sind Beiträge zum Thema Bioraffinerie und Bioökonomie von Prof. Dr. Thomas Hirth, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und des IGVP sowie zur Morgenstadt-Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft von Steffen Braun, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Aus soziologischer Per-spektive reflektiert Dr. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die Frage »Wie bauen wir die nachhaltige Stadt«.

Organisiert wird das DBU-Fachkolloquium von acht Stipendiaten der Bundesstiftung Umwelt. Gemäß dem gemeinsamen Grundverständnis, dass es sich bei urbanen Räumen um vielschichtige Systeme handelt, die eine multidisziplinäre Sichtweise erfordern, setzt sich das Organisationsteam aus Naturwissenschaftlern, Ingenieuren sowie Sozial- und Geisteswissenschaftlern zusammen, allen voran Dipl.-Ing. Matthias Stier und Dipl.-Bw. (FH) Lars Berger M.Sc. Stier untersucht in seiner Doktorarbeit am Fraunhofer IGB, wie Methan, der Hauptbestandteil von Biogas, zu Methanol als chemischem Grund-baustein umgesetzt werden kann. Berger analysiert wirtschaftliche Entscheidungsprozesse aus institutionenökonomischer Sicht am Beispiel der Wasserverschmutzung des Taihu-Sees in der Volksrepublik China.

Kontakt
Dipl.-Ing. Matthias Stier | Telefon +49 711 970-4075
Redaktion
Dr. Claudia Vorbeck | Telefon +49 711 970-4031
Weitere Informationen:
http://www.igb.fraunhofer.de/dbu
- Information und Anmeldung
http://www.igb.fraunhofer.de/content/dam/igb/de/documents/
pressemitteilungen/2013/agenda-dbu-nachhaltige-stadt.pdf
- Programm/Agenda

Dr. Claudia Vorbeck | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.igb.fraunhofer.de/dbu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie