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Multiple Begabungen von Kindern individuell fördern

20.08.2009
Internationales Centrum für Begabungsforschung veranstaltet Kongress an der WWU

Das internationale Centrum für Begabungsforschung richtet gemeinsam mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW und dem Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung den 3. Münsteraner Bildungskongress zum Thema "Individuelle Förderung multipler Begabungen" aus.

Bei der Veranstaltung, die vom 9. bis 12. September an der Universität Münster stattfindet, werden ausgewiesene Experten auf diesem Forschungsgebiet wie Prof. Howard Gardner von der Harvard University und Prof. Ellen Winner vom Boston College neben vielen anderen Wissenschaftlern ihre Forschungsergebnisse präsentieren und von ihren Erfahrungen berichten. Mit Praktikern und Interessierten sollen neue Entwicklungen und Förderansätze diskutiert werden.

Denn in Kitas und Kindergärten, in Grundschulen und weiterführenden Schulen stehen die pädagogischen Lehrkräfte immer wieder vor der Frage: Wie fördere ich die Kinder so, dass sie ihre unterschiedlichen Begabungen voll ausschöpfen können? Wie gelingt es mir, dass die Kinder ihre Stärken zur Bewältigung ihrer Schwierigkeiten einsetzen? Wie kann ich sie in ihren Lernprozessen unterstützen? Spätestens die Ergebnisse der großen internationalen Vergleichsstudien PISA und IGLU haben deutlich gemacht: In deutschen Kindertagesstätten und Schulen gibt es einen großen Bedarf für eine verbesserte individuelle Förderung. Diese Aufgabe wird zunehmend erkannt. Dabei gilt es, Kinder in ihren vielfältigen Begabungen optimal zu fördern.

Für den Kongress haben sich bislang etwa 600 Teilnehmer angemeldet. Über 100 Referenten aus ganz Deutschland und zahlreichen anderen Ländern haben zugesagt, fast 60 Vorträge und 40 Workshops zu halten. An jedem Tag wird der Kongress einen anderen Schwerpunkt verfolgen. Nach der Eröffnung durch den nordrhein-westfälischen Innovationsminister Andreas Pinkwart wird der Fokus auf dem Thema "Talente: Die Perspektiven der multiplen Begabungen" liegen. Am zweiten Kongresstag konzentrieren sich die Beiträge auf übergreifende Themen der Begabungsforschung und -förderung vom Elementar- über den Grundschulbereich und das Einsatzfeld in den weiterführenden Schulen bis zum Hochschulbereich. Der dritte Kongresstag ist den fachspezifischen Anforderungen und Möglichkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Philosophie, Kunst, Naturwissenschaften beziehungsweise Sachunterricht, Musik, Sport und Gesellschaftswissenschaften gewidmet. Hierzu werden zahlreiche Vorträge und Workshops stattfinden. Abgeschlossen wird dieser Tag durch einen Filmvortrag des Bildungsjournalisten Reinhard Kahl mit Schulbeispielen zur Individuellen Förderung. Am vierten Kongresstag soll das Thema "individuelle Förderung multipler Begabungen" aus internationaler Sicht beleuchtet werden.

Hauptvorträge werden neben den amerikanischen Gästen Prof. Dr. Matti Meri von der Universität Helsinki in Finnland, Prof. Dr. Albert Ziegler von der Universität Ulm, Prof. Dr. Werner Deutsch von der Technischen Universität Braunschweig und Prof. Dr. Wolfgang Lück von der Universität Münster halten.

Der Kongress richtet sich an pädagogische Fachkräfte, an Verantwortliche der Lehrerausbildung und -fortbildung, an Vertreter der Bildungsverwaltung und Politik, an Wissenschaftler, Studierenden und interessierte Eltern.

Hauptkooperationspartner sind die Volkswagen AG und der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft.

Hanna Dieckmann | Universität Münster
Weitere Informationen:
http://www.icbf-kongress.de/
http://www.uni-muenster.de

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