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Morgen: "Aktionstag gegen den Schmerz" // Patientenhotline Tel: 0800-18 18 120

03.06.2013
Mit einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120), an der am morgigen Dienstag (4. Jun. 2013) in der Zeit von 9:00-18:00 stündlich über 20 Experten Patienten Rat und Antwort stehen, hilft die Deutsche Schmerzgesellschaft anlässlich des bundesweiten "Aktionstags gegen den Schmerz" Ratsuchenden weiter. In über 295 Praxen und Kliniken finden zudem Aktionen, Infotage und Vorträge statt und ein von Experten verfasster Patientenratgeber wird verteilt.

In Deutschland leiden über 13 Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Die Versorgung ist lückenhaft, oftmals dauert es weit über 1 Jahr (teilweise bis zu vier Jahren und mehr) bis die Schmerzen adäquat therapiert werden.

„Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung“, so Prof. Thomas Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., die immer am ersten Juni-Dienstag eines Jahres mit Beteiligung von neun weiteren Schmerzorganisationen den Aktionstag ausruft und organisiert. „Leider ist es derzeit u.a. aufgrund der Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems so, dass noch immer viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt sind“, so Prof. Tölle. Ein sehr großer und nicht zu vernachlässigender Teil der rund 13 Millionen Schmerzpatienten wird unzureichend behandelt.

Das Thema Schmerz muss ein Schwerpunkt werden bei den Verantwortlichen der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik, zum einen aufgrund der großen individuellen Bedeutung bei Patienten, aber auch aufgrund der gesellschaftlichen Folgekosten unbehandelter Schmerzen“. 6 – 8 Prozent der Gesundheitsausgaben entfallen auf „chronische Schmerzen“, die volkswirtschaftliche Belastung, u.a. aufgrund von Arbeitsunfähigkeit etc., beläuft sich auf 20 – 30 Mrd. Euro jährlich.

„Wir sind froh, dass sich in diesem Jahr so viele Praxen, Kliniken und Experten am Aktionstag beteiligen“, ergänzt Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Der diesjährige Aktionstag ist der zweite seiner Art, im letzten Jahr haben rund 30 Einrichtungen vor Ort mitgemacht, in diesem Jahr sind es über 295 Partner. Die mitwirkenden und unterstützenden Einrichtungen werden auf der Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft aufgeführt.
„Besonders stolz sind wir auf die bundesweite Service-Hotline für Patienten“, erläutert Isenberg. Von 9:00 bis 18:00 Uhr stehen zeitgleich über 9 Stunden jede Minute jeweils 20 Experten Patienten mit Rat für Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung (Tel: 0800-18 18 120). Die 295 regional mitwirkenden Einrichtungen veranstalten zudem Vor-Ort Vorträge, einen Tag der offenen Tür oder aber verteilen Informati-onsmaterial, wie z.B. rund 25.000 Exemplare eines aktuellen Patientenratgebers der Deutschen Schmerzgesellschaft (Schmerz – eine Herausforderung, SpringerMedizin, ISBN 978-3-89935-275-7).

Hinweise für die Medien:
Das Aktionstag-Logo können Sie gerne bei Meldungen nutzen, insbesondere freuen wir uns auf Hinweise auf die für Patienten kostenlose Patientenhotline-Telnr: 0800-18 18 120 (4. Juni 2013, 9:00 Uhr – 18:00 Uhr)

Ansprechpartener für die Presse:
Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.
presse@dgss.org , www.dgss.org sowie Telefon: 030-39409689-2, Fax: 030-39409689-9
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V, Bundegeschäftsstelle, Alt-Moabit, 10559 Berlin

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V ist mit über 3.300 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas. Sie ist Mitglied in der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) sowie in der IASP (International Association for the Study of Pain).

Thomas Isenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgss.org

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