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„Mobiles Lernen“: Neues Themenspecial auf e teaching

24.10.2014

Das Smartphone ist fester Bestandteil der studentischen Lebenswelt. Wie mobile Geräte an Hochschulen zum Lernen genutzt werden, das zeigt das aktuelle Themenspecial von e-teaching.org. Einen Einstieg in das Thema „Mobiles Lernen“ gibt die Auftaktveranstaltung am 27.Oktober 2014. Auf dem Portal findet man bereits jetzt neue Berichte aus der Praxis, Experten-Podcasts und Grundlagentexte.

Mobile Learning ist ein Trend der sich immer mehr durchsetzt. Doch wie sieht die Realität an Hochschulen aus? Welche mobilen Endgeräte besitzen Studierende und wie werden sie zum Studium genutzt? Welche Erfahrungen machen Lehrende mit Mobile Learning? Welche didaktischen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sind nötig, um z.B. in einer Vorlesung Abstimmungssysteme zu nutzen oder situiert „vor Ort“ bei Exkursionen mobile Geräte einzusetzen? Wie behandelt man an Hochschulen die Frage des Datenschutzes?

Eines ist klar: Mobiles Lernen an Hochschulen kann sehr unterschiedlich aussehen. Um bei all dieser Vielfalt einen Überblick zu bekommen, betrachtet die Auftaktveranstaltung das Thema „Mobiles Lernen” aus zwei Perspektiven. Zum einen geht es um zentrale pädagogische und didaktische Aspekte, zum anderen um aktuelle Technologien, die zum Einsatz kommen.

Die als Online-Podium konzipierte Veranstaltung findet am 27.10.2014 ab 14 Uhr statt. Zu Gast sind Prof. Dr. Claudia de Witt (FernUniversität in Hagen) und Dr. Uwe Oestermeier (Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen).

Konkrete Einblicke in die Hochschulpraxis vermitteln außerdem die neuen Artikel und Erfahrungsberichte zum Themenspecial. In einem Beitrag im Pattern-Format hat Dr. Heiko Witt Erfahrungen bei der Einführung von Abstimmungssystemen in Großveranstaltungen an der Universität Hamburg zusammengefasst. Eine interaktive Pro-Contra-Skala stellt grundlegende Argumente für oder gegen mobiles Lernen vor.

Den Einsatz einer Mathe-App an der Hochschule Offenburg erläutern Prof. Dr. Eva Decker (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) und Barbara Meier (Kompetenzzentrum E Science) in einem Interview. Melanie Klinger und Daniel Schön (beide Universität Mannheim) stellen in ihrem Erfahrungsbericht das MobileQuiz, ein Umfragetool, vor.

Das Plugin für ILIAS ermöglicht es in einer Lehrveranstaltung mit Hilfe der Smartphones Umfragen unter den Studierenden durchzuführen. Was bei der Entwicklung einer App zu einem zuvor bestehenden Video-Lernangebot für den PC beachtet werden sollte, macht der Langtext von Julia Brade und Tobias Georgi (Lecturio GmbH) deutlich.

Die Online-Veranstaltungen zum Themenspecial beleuchten neben der Hochschulpraxis insbesondere die aktuelle Forschungslage. Vorgestellt werden neben Apps verschiedene Studien, die sich mit dem Einsatz von mobilen Geräten an Hochschulen auseinandersetzen. So hat Vera Gehlen-Baum untersucht, ob Studierende ihre mobilen Geräte während der Präsenzlehre wirklich zum Lernen nutzen oder es hier mehr um die Ablenkung geht.

Hier alle Veranstaltungen im Überblick:

• Mo., 27.11.2014, 14:00 Uhr
Mobiles Lernen – ein Überblick über Szenarien und Technologien
Prof. Dr. Claudia de Witt (FernUniversität in Hagen), Dr. Uwe Oestermeier (Leibniz-Institut für Wissensmedien)

• Mo., 10.11.2014, 14:00 Uhr
Neue Lernorte an der Universität – das Projekt Mobile Lehre Hohenheim
Dipl. rer. com. Daniel Fehrle, Prof. Dr. Simone Graef-Hönninger, Dipl.-Päd. Ulrich Forster, Dipl.-Päd. Friederike Hoffmann

• Mo., 24.11.2014, 11:00 Uhr
Apps zum Lehren, Lernen und Forschen
Associate Prof. Dr. Marco Kalz (Open University der Niederlande), Assistant Prof. Dr. Viktoria Pammer-Schindler (TU Graz / Know-Center Graz)

• Mo.,08.12.2014,14:00 Uhr
Die Augsburger UniPAd-Studie: Wie nutzen Studierende Tablets?
Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (Univ. Hamburg)

• Mo., 19.01.2015, 14:00 Uhr
Mobile Geräte in der Präsenzlehre: Ablenkung oder Lernchance?
Mag. Vera Gehlen-Baum (Univ. des Saarlands)

• Mo., 02.02.2015, 14:00 Uhr
„Lernwanderer“: Wie mobile Technologien das Lernen auf dem Campus verändern
Dr. Gudrun Bachmann, Mag. Sabina Brandt (beide Univ. Basel)

Das Themenspecial sowie weitere Informationen zu den Online-Veranstaltungen finden Sie ab dem 23. Oktober 2014 unter http://www.e-teaching.org/specials/mobiles_lernen.

Kontakt & weitere Informationen zu e-teaching.org
Dr. Anne Thillosen, Projektleiterin,
Tel.: 07071/ 979-103, E-Mail: a.thillosen @iwm-kmrc.de
Petra Hohls, Sekretariat e-teaching.org
Tel.: 07071/979-104, E-Mail: p.hohls@iwm-kmrc.de
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,

Das Portal „e-teaching.org“
www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ besteht zudem eine laufende Förderung durch die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten WissenschaftsCampus zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“. Besuchen Sie uns im Internet unter www.iwm-kmrc.de 

Die Leibniz-Gemeinschaft
Das IWM ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 89 selbstständige Forschungseinrichtungen der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften verbindet. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

Dr. Evamarie Blattner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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