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Rund 150 Interessierte aus Unternehmen und Bildungsbereichen kamen jetzt nach Hagen, um aktuelle Projekte kennen zu lernen. Durchgeführt wurde die Tagung von der Forschungsgruppe Mobile Learning unter Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt, FernUniversität in Hagen.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Dr. Agnes Kukulska-Hulme. Die Professorin von der englischen Open University stellte die Frage, wie mobiles Lernen das Lernen von Fremdsprachen beeinflusst und welche Schlussfolgerungen die Lehrenden daraus ziehen sollten. Der Schlüssel zum Erfolg bestünde darin, die Lernenden stärker zu vernetzen, sie zum Mitmachen zu motivieren und vor allem: ihnen stets die Nutzung der Anwendungen auf den neuesten Geräten zu ermöglichen.
Dass Lernen auf Handys oder Smartphones eine eigene Lernform darstellt, für die es spezielle didaktische Konzepte geben muss, betonten die anschließenden Reden und Workshops: Dr. Volker Engert von der Daimler AG referierte beispielsweise über das mobile Lernen in der Automobilindustrie, und Prof. Dr. Peter Henning von der Hochschule Karlsruhe zeigte, wie man mithilfe von Apps die Pflanzenwelt besser verstehen kann.
Apropos Apps: In einem der Workshops befassten sich Christina Gloerfeld, Sandro Mengel und Almut Sieber von der Forschungsgruppe Mobile Learning der FernUniversität mit Lern- und Bildungs-Applikationen. Ein Service übrigens, in dessen Genuss Studierende des B.A. Bildungswissenschaft an der FernUni in den nächsten Wochen kommen werden: Prof. Dr. Claudia de Witt (Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik) kündigte eine Gratis-Lern-App für Smartphones und unterschiedliche Betriebssysteme an.
Weitere Infos zum Mobile Learning Day: http://mlearning.fernuni-hagen.de/mld11/
Susanne Bossemeyer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: mlearning.fernuni-hagen.de/mld11/
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