Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Social Media: Diskussion aktueller Trends auf der Konferenz MCTA 2012

23.01.2012
Chancen und Risiken, die sich aus der Nutzung von Social Media für Unternehmen ergeben, sind ein thematischer Schwerpunkt der 12. Konferenz Mobile Communications - Technologien, Märkte, Anwendungen am 30./31. Januar 2012 in Berlin

Soziale Netzwerke haben in den vergangenen Jahren zu einer Umgestaltung der Werbelandschaft geführt. Wo vor wenigen Jahren noch klassische Werbekanäle wie Print oder TV im Vordergrund standen, werden diese Stück für Stück durch elektronische Medien und zunehmend durch Social Media substituiert.

Welche Chancen sich dabei für Unternehmen ergeben, aber auch, welche Gefahren und rechtliche Risiken dieser Trend birgt, diskutieren Experten sowohl im Workshop “Mobile Social Media @ Banken – Lessons Learned or Scorched Earth“ als auch am Conference Day der 12. Konferenz Mobile Communications - Technologien, Märkte, Anwendungen (MCTA 2012) in Berlin. Mit der MCTA hat die Universität Augsburg ein Forum geschaffen, das seit 2001 Wissenschaft und Industrie zusammenführt, um den Markt weiterzuentwickeln.

Trend Social Media

Noch vor wenigen Jahren waren Begriffe wie Facebook, LinkedIn, StudiVZ oder Twitter nur einigen intensiven Internetnutzern geläufig. Dies hat sich jedoch in der jüngsten Vergangenheit grundlegend geändert. Soziale Netzwerke sind für viele Menschen Teil des alltäglichen Lebens geworden. So verzeichnet der Branchenprimus Facebook nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 20 Mio. aktive Nutzer in Deutschland. Da verwundert es nicht, dass inzwischen auch zahlreiche Unternehmen erkannt haben, welches Potential in diesem Medium steckt, mit dem rund jeder vierte Deutsche erreichbar ist.

Zum Vergleich: Um mit einer klassischen Fernsehwerbung eine größere Reichweite zu erhalten, müsste der TV-Spot in der Werbepause eines Sportgroßereignisses wie etwa dem Fußball-WM-Finale ausgestrahlt werden. Während die Kosten hierfür im mittleren sechsstelligen Bereich liegen, laufen die Kosten in sozialen Netzwerken gegen Null. Trotz des großen Potentials von Facebook & Co. bergen soziale Netzwerke auch Gefahren für Unternehmen. So kann mit dem richtigen Auftritt eine große Anzahl von Kunden erreicht und die Kundenbindung intensiviert werden. Mit einem falschen Auftritt hingegen kann das Image des Unternehmens geschädigt und können Kunden verärgert werden. Umso wichtiger ist die richtige Planung des eigenen Auftritts. Wie Social Media richtig genutzt und Risiken vermieden werden können, wird im Rahmen der 12. Konferenz MCTA am 30. und 31.01.2012 in Berlin diskutiert.

Workshop “Mobile Social Media @ Banken – Lessons Learned or Scorched Earth“

Viele Unternehmen haben den Trend der letzten Jahre erkannt und nutzen soziale Netzwerke bereits erfolgreich, um mit potentiellen Neukunden in Kontakt zu treten oder bestehende Kunden mit gezielten Informationen zu versorgen. Auch zahlreiche Banken und Finanzdienstleister sind mittlerweile mit eigenen Inhalten bei Facebook & Co. vertreten. Welche Herausforderungen bei dieser Art der Kundenkommunikation zu beachten und wie diese vermieden werden können, wird im Workshop “Mobile Social Media @ Banken – Lessons Learned or Scorched Earth“ am 30. Januar 2012 in Berlin thematisiert. Im Rahmen des Workshops zeigt Stefan Brinkmann, Seniorberater des Informatikzentrums der Sparkassenorganisation, anhand von Case Studies und Best Practices, wie es richtig gemacht wird. Eine der wichtigsten Leitfragen zielt dabei auf die Inhalte ab, die von Unternehmen in sozialen Netzwerken präsentiert werden sollten. Doch nicht nur Inhalte bestimmen den Erfolg oder Misserfolg solcher Maßnahmen. Auch die Fragen der öffentlichen Positionierung sind von hoher Relevanz für Unternehmen. Neben solch zentralen Themen werden weitere Aspekte wie etwa rechtliche Besonderheiten beim Auftritt in sozialen Netzwerken, Fragen nach der richtigen Schulung der verantwortlichen Mitarbeiter und nicht zuletzt Best Practices für das Verhalten von Unternehmen in sozialen Netzwerken thematisiert.

Weiteres Programm zu Social Media am Conference Day

Zusätzlich zum Workshop “Mobile Social Media @ Banken – Lessons Learned or Scorched Earth“ von Stefan Brinkmann, ist Mobile Social Media auch ein thematischer Schwerpunkt am Conference Day (31.01.2012). Hier wird Stefan C. Schicker, Rechtsanwalt bei SKW Schwarz, rechtliche Aspekte, Risiken und Gestaltungsempfehlungen geben. Darüber hinaus wird Roland Fiege, Senior Director of Social Media Marketing bei MicroStrategy, über Kennzahlen, Messbarkeit und Erfolgsfaktoren von Social Media berichten. Thomas Grund, Marktanalytiker bei der Stiftung Warentest, wird Aspekte des Verbraucherschutzes näher betrachten.

Anmeldeschluss am 26. Januar 2012

Weitere Themen des anspruchsvollen Workshop- und Konferenzprogramms sind u.a. Mobile Payment und Banking, Mobile Ticketing und Parking, M-Business, mobiler Kanal für Handel und Banken, Mobile Ticketing, Mobile Couponing und Mobile Security.

Die Konferenz MCTA wird als einzige bedeutende Konferenz der Mobile-Industrie von einer Universität veranstaltet. Seit 2001 hat die Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg damit ein Diskussionsforum zwischen Wissenschaft und Industrie geschaffen, das nicht nur den Markt widerspiegelt wie viele Industriekonferenzen, sondern Impulse für die Weiterentwicklung gibt.

Die MCTA findet am 30. (Workshop Day) und am 31. Januar 2012 (Conference Day) statt. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Webseite unter http://www.mcta.de. Anmeldeschluss ist der 26. Januar 2012, in den Kleingruppen-Workshops sind jedoch teilweise bereits jetzt nur noch vereinzelte Plätze verfügbar.
Ausführliches Programm und Anmeldung: http://www.mcta.de

Kontakt und weitere Informationen zur Konferenz:
Yvonne Hufenbach
Forschungsgruppe wi-mobile
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49 (821) 598-4449
Fax +49 (821) 598-4432
yvonne.hufenbach@wi-mobile.de

Pressekontakt:

PD Dr. Key Pousttchi
Forschungsgruppe wi-mobile
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49 (177) 6319508
key.pousttchi@wi-mobile.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.wi-mobile.de/
http://www.mcta.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie