Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MFG Baden-Württemberg startet virtuelle Ringvorlesung im 3D-Internet

30.03.2009
Wie werden wir in Zukunft lernen? Kann kirchliches Engagement im 3D-Internet funktionieren?

Eine virtuelle Vorlesungsreihe der MFG Baden-Württemberg und der Nutzergemeinschaft ViKar beschäftigt sich jeden zweiten Mittwoch im Monat mit der digitalen Gesellschaft.

Der Startschuss zur Vorlesungsreihe fällt am 8. April 2009 im MFG Innovation Park, dem Creative-Lab-Angebot der Innovationsagentur des Landes für IT und Medien in Second Life.

Die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, startet in Zusammenarbeit mit der Nutzergemeinschaft ViKar e.V. eine virtuelle Vorlesungsreihe im MFG Innovation Park, der MFG-Insel in Second Life. Das neue Angebot steht ganz im Zeichen der digitalen Gesellschaft. Interessierte haben die Gelegenheit, sich im Rahmen von 30- bis 60-minütigen Vorlesungen über aktuelle Entwicklungen der Netzgesellschaft zu informieren.

Die Veranstaltung findet künftig jeden zweiten Mittwoch im Monat in der virtuellen Welt statt. Zum Start der Vorlesungsreihe am 8. April 2009 wird Professor Dr. Peter Henning von der Hochschule Karlsruhe über die Zukunft des Lernens referieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum informellen Austausch.

Folgende Termine und Themen stehen bereits fest:

• 8. April 2009
"Wer braucht schon Computer in der Bildung? Eine Vision über die Zukunft des Lernens."

Professor Dr. Peter Henning, Hochschule Karlsruhe

• 13. Mai 2009
"Projektentwicklung in virtuellen Welten"
Stephan Sigloch, Onlinemarketing, Geschäftsführer NETFORMIC GmbH Stuttgart und Roland Veile, Projektentwicklung Bauwesen, beratender Ingenieur
• 10. Juni 2009
"Die virtuelle Kirche St. Georg – Ein Pilotprojekt der Erzdiözese Freiburg"
Dr. Norbert Kebekus, Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg
Im MFG Innovation Park testet die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen, welche Möglichkeiten virtuelle Welten für gemeinsames Lernen bietet. Die neue Vorlesungsreihe ist dabei nur eine von vielen E-Learning-Angeboten auf der MFG-Insel in Second Life. So erforscht beispielsweise das Tübinger Institut für Wissensmedien computergestützes kooperatives und individuelles Lernen in 3D-Umgebungen. Auch andere Hochschulen sind in diesem Bereich aktiv: Die Hochschule Karlsruhe sendet ihre Vorlesungen regelmäßig in Second Life und die Hochschule der Medien präsentiert sich mit dem „Media Jungle“.

„Virtuelle Welten stellen eine neue, attraktive Lernumgebung dar. Im Gegensatz zu bisherigen Web-Lösungen kann durch Immersion, das heißt das Eintauchen des Lernenden in die Umgebung, bestimmtes Wissen noch effizienter vermittelt werden“, so Stefan Sottner, Projektleiter Second Life bei der MFG Baden-Württemberg. „Auch wenn wir bei der Entwicklung virtueller Welten noch ganz am Anfang stehen, sollten sich Aus- und Weiterbildungsverantwortliche bereits heute mit diesem Thema auseinandersetzen und selbst mit 3D-Umgebungen experimentieren“, rät Sottner.

Weiterführende Links:
http://secondlife.mfg-innovation.de
http://secondlife.mfg-innovation.de/teleport
http://www.mfg-innovation.de
http://www.vikar.de
Ansprechpartner für die Presse:
MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien
Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Telefon: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
Über den MFG Innovation Park
Seit März 2007 betreut die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien innerhalb der 3D-Plattform Second Life das Virtual World Lab „MFG Innovation Park“.

Mit dem Creative-Lab-Angebot erhalten baden-württembergische Hochschulen und junge Kreative kostenfrei die Möglichkeit, neue Technologien der Kommunikation, Visualisierung und virtuellen Zusammenarbeit im dreidimensionalen Internet zu erforschen. Innerhalb eines Jahres gelang es der MFG, mehr als 20 Kooperationspartner für das gemeinsame Projekt zu gewinnen.

Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört die MFG international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.
Über ViKar
Der Verein "Nutzergemeinschaft ViKar - Virtueller Hochschulverbund Karlsruhe" ist ein Zusammenschluss von Personen und Institutionen, die sich der Bildung unter Einsatz moderner Medien verschrieben haben. Vertreter aller Karlsruher Hochschulen, aber auch privater Bildungseinrichtungen treffen sich in diesem einzigartigen Forum zum Gedankenaustausch und zur institutionenübergreifenden Netzwerkbildung. ViKar bietet Kontakte in die Mitgliedsunternehmen ebenso wie maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote der ausgewiesenen Experten unter den Mitgliedern."

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.mfg.de/stiftung
http://www.mfg.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie