Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Metropolen und Megastädte - einst und jetzt

06.09.2012
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute bereits in Städten. Die Entwicklung hin zu Megastädten schreitet weiter voran.
Im Rahmen der Veranstaltung „Metropolen und Megastädte - einst und jetzt“ beleuchten am 12. September 2012 Experten das Phänomen der Urbanisierung aus historischer wie aktueller Perspektive und diskutieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede früher und heute. Die gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Akademienunion findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 - Zukunftsprojekt Erde statt.

„Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde zeigt diese Veranstaltung vor dem historischen Hintergrund, dass für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zwei Faktoren entscheidend sind: Zum einen gilt es, innovative Technologien und Systemlösungen für die städtischen Räume zu entwickeln. Zum anderen brauchen wir zeitgemäße Formen der Bürgerbeteiligung für Bürgerinnen und Bürger, die den Wandel zu einer nachhaltigen Stadt aktiv mitgestalten“ sagt Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan, die die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnet.
Energieprobleme, Versorgungsfragen, Umweltbelastung, Mobilität oder die Herstellung eines Sozial- und Rechtssystem waren und sind Herausforderungen, denen sich die Bewohner von großen Städten schon immer stellen mussten. Die Kernfragen, die früher wie heute in diesem Zusammenhang immer beantwortet werden müssen, sind: Wie wollen wir leben? Wie sollen wir wirtschaften? Und wie gestalten wir unser Zusammenleben?

„Wir möchten bei unserer Veranstaltung auch verstärkt die sozialen Aspekte in den Blick nehmen, die angesichts der Diskussion um „urban technologies“ bisweilen in den Hintergrund treten, für das funktionierende Zusammenleben in Städten aber von zentraler Bedeutung sind“, sagt Prof. Dr. Günter Stock, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Metropolen sind aber nicht erst ein Kennzeichen unserer Zeit. Schon in der Vor- und Frühgeschichte gab es Großstädte, und in der Antike entstand mit Rom die erste Millionenstadt. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, hebt hervor: "Für historische Metropolen stellten sich letztlich ähnliche Fragen wie in großen Städten heute. Uns interessiert aber auch, welche Rolle sie für die Entstehung politischer Systeme spielten, für die Entwicklung von Zivilisation, Kultur und Technik oder das soziale und medizinische Versorgungssystem. Die Ausstellung "Pergamon. Panorama der antiken Metropole" zeigt, wie solches Wissen um kulturelle Zusammenhänge spannend vermittelt werden kann, und veranschaulicht, dass Museen nicht nur Gedächtnisspeicher des Vergangenen sind, sondern auch einzigartige Wissensquellen für Gegenwart und Zukunft."

Bei der Veranstaltung werden Experten in vier Vorträgen das Thema Verstädterung am Beispiel von Metropolen und Megastädten exemplarisch beleuchten, beginnend mit den Großsiedlungen aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit (Prof. Dr. Hermann Parzinger), der Metropole Pergamon (Prof. Dr. Bernard Andreae), den europäischen Metropolen der Moderne (Prof. Dr. Friedrich Lenger) sowie den Megastädten der Gegenwart (Prof. Dr. Frauke Kraas). In einer abschließenden Podiumsdiskussion werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Metropolen und Megastädten einst und jetzt diskutiert.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Pergamon. Panorama der antiken Metropole“ (Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin) zu besuchen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das ausführliche Programm finden Sie unter: www.akademienunion.de und www.preussischer-kulturbesitz.de.

Zeit und Ort:
Mittwoch, 12. September 2012, ab 14 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin

Medienvertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten unter: sekretariat@akademienunion-berlin.de. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für den Besuch des Pergamon-Panoramas vorab schriftlich anmelden müssen unter:
http://www.smb.museum/pergamon-panorama_/index.php?node_id=40

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 - Zukunftsprojekt Erde statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Medienpartner ist Deutschlandradio Kultur.

Pressekontakt:
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Annette Schaefgen
Tel.: 030 / 325 98 73 70
schaefgen@akademienunion-berlin.de
http://www.akademienunion.de

Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Stefanie Heinlein
Telefon: 030 / 266 41 1440
pressestelle@hv.spk-berlin.de
http://www.preussischer-kulturbesitz.de

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 1900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Union koordiniert das „Akademienprogramm“, das derzeit größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Die Union fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zählt mit ihren international herausragenden Museen, Bibliotheken, Archiven und Forschungsinstituten zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Sie verbindet in besonderer Weise Kunst und Kultur mit Wissenschaft und Forschung. Ihre Sammlungen dokumentieren die kulturelle Entwicklung der Menschheit in allen Teilen der Welt von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die Aufgaben der SPK bilden die Erhaltung und Erweiterung ihrer Bestände, deren Erforschung und Erschließung sowie Präsentation und Vermittlung für die Öffentlichkeit. Die 1957 gegründete Stiftung ist aus den Sammlungen des preußischen Staates hervorgegangen. Sie wird vom Bund und allen 16 Ländern getragen. Die fünf Einrichtungen der SPK sind: Staatliche Museen zu Berlin (http://www.smb.museum.de), Staatsbibliothek zu Berlin (http://www.staatsbibliothek-berlin.de), Geheimes Staatsarchiv PK (http://www.gsta.spk-berlin.de), Ibero-Amerikanisches Institut (http://www.iai.spk-berlin.de), Staatliches Institut für Musikforschung (http://www.sim.spk-berlin.de).

Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.

http://www.zukunftsprojekt-erde.de

Dr. Annette Schaefgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.akademienunion.de/
http://www.preussischer-kulturbesitz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie