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Mehrsprachige Gesellschaft – einsprachige Bildung?

18.02.2013
Am 28. Februar und 1. März 2013 findet an der Universität Wien die internationale Konferenz "Mehrsprachigkeit und Professionalisierung in pädagogischen Berufen" statt.

Im Rahmen der Tagung diskutieren BildungswissenschafterInnen, SprachwissenschafterInnen, FachdidaktikerInnen und ExpertInnen für Lehrerbildung zahlreiche Fragen und Herausforderungen, die den Themenkomplex Bildung, Mehrsprachigkeit, Lernen und Lehren betreffen. In einem Plenarvortrag spricht Hans-Jürgen Krumm von der Universität Wien über "Elite- oder Armutsmehrsprachigkeit: Herausforderungen für das österreichische Bildungswesen".

Am 28. Februar und 1. März 2013 findet an der Universität Wien die internationale Konferenz "Mehrsprachigkeit und Professionalisierung in pädagogischen Berufen" statt. Im Rahmen der Tagung diskutieren BildungswissenschafterInnen, SprachwissenschafterInnen, FachdidaktikerInnen und ExpertInnen für Lehrerbildung zahlreiche Fragen und Herausforderungen, die den Themenkomplex Bildung, Mehrsprachigkeit, Lernen und Lehren betreffen. In einem Plenarvortrag spricht Hans-Jürgen Krumm von der Universität Wien über "Elite- oder Armutsmehrsprachigkeit: Herausforderungen für das österreichische Bildungswesen".

PädagogInnen treffen häufig auf mehrsprachige Personen und Gruppen, ohne darauf entsprechend vorbereitet zu sein. In der heutigen Gesellschaft ist Mehrsprachigkeit ein konstitutives Merkmal des vorschulischen und schulischen Bildungsbereichs und prägt auch den Alltag von Institutionen des tertiären Bildungswesens und der Erwachsenenbildung.

Mehrsprachigkeit ist bislang jedoch keine verpflichtende Komponente der Professionsentwicklung von PädagogInnen, obwohl 23,1% aller PflichtschülerInnen an Österreichs Schulen (in Wien sind es 56,3 %) eine andere Erstsprache als Deutsch sprechen. Von der Elementarpädagogik im Kindergarten bis hin zum Lebenslangen Lernen im Erwachsenenalter ist die Förderung von Sprachkompetenz und der Umgang mit sprachlicher Diversität eine große Herausforderung der Aus- und Weiterbildungsforschung.

Die Tagung soll die Bedeutung von Mehrsprachigkeit für pädagogische Berufe sichtbar machen und Möglichkeiten aufzeigen, wie mehrsprachige Realität als Ressource für Bildungs- und Lernprozesse genützt werden kann. ExpertInnen diskutieren diese Fragen bezüglich der Bereiche Kindergarten, Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung in eigenen Workshops, zudem gibt es Plenarvorträge, die neue Perspektiven der Mehrsprachigkeitsforschung aufzeigen.

Die Tagung wird veranstaltet von der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.

Internationale Konferenz "Mehrsprachigkeit und Professionalisierung in pädagogischen Berufen"
Zeit: Donnerstag, 28. Februar und Freitag, 1. März 2013
Ort: Hauptgebäude der Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsring 1
Tagungshomepage:
http://fdz-sprachen.univie.ac.at/tagung-mehrsprachigkeit/
Tagungsprogramm:
https://bildungswissenschaft.univie.ac.at/felp/arbeitsbereich/tagungen-2013/
Anmeldung: marie-louise.zeiler@univie.ac.at
Wissenschaftlicher Kontakt
Mag. Regina Studener-Kuras MA
Institut für Bildungswissenschaft
Universität Wien
1090 Wien, Sensengasse 3a
T +43-1-4277-467 88
regina.studener@univie.ac.at
Rückfragehinweis
Mag. Alexandra Frey
Pressebüro der Universität Wien
Forschung und Lehre
1010 Wien, Universitätsring 1
T +43-1-4277-175 33
M +43-664-602 77-175 33
alexandra.frey@univie.ac.at

Alexandra Frey | Universität Wien
Weitere Informationen:
http://www.univie.ac.at

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