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Mehr passive Sicherheit für zukünftige Fahrzeuggenerationen?

23.08.2013
Die 9. VDI-Tagung „Fahrzeugsicherheit“ am 20. und 21. November 2013 in Berlin betrachtet die Notwendigkeit passiver Sicherheit im Verhältnis zur aktiven Unfallvermeidung

Die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland sinkt weiterhin. Dennoch sind die geplanten Ziele zur Vermeidung von Unfallopfern nicht erreicht. Welchen Beitrag hierzu neue technische Systeme und Verbesserungen in der passiven Sicherheit leisten können, diskutiert die 9. VDI-Tagung „Fahrzeugsicherheit“ am 20. und 21. November 2013 in Berlin. Tagungsleiter sind Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg von Daimler und Prof. Dr. rer. nat. Volker Schindler von der TU Berlin.

Verschärfte existierende und neu implementierte Ratingverfahren steigern die Anforderungen an die passive Sicherheit. Gleichzeitig arbeiten Fachleute an neuen Möglichkeiten und Systemen, um Unfälle aktiv zu vermeiden. Ein Schwerpunktthema der Tagung ist, unfallvermeidende und folgenmindernde Techniken im Zusammenhang zu betrachten. Dieser integrale Ansatz ist erforderlich, um Ressourcen zu schonen und Fahrzeugkosten zu begrenzen. Beiträge kommen unter anderem von BMW, Daimler, IAV, der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sowie dem ADAC.

Am Vortag der Tagung, dem 19. November 2013, stellt ein Expertenmeeting den Ist-Stand zur „Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit“ vor. Fachleute formulieren neue Ziele und beschließen die nötigen Maßnahmen. Die Berliner Erklärung ist ein Beitrag von Wissenschaft und Industrie für eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr unter der Schirmherrschaft der VDI-Gesellschaft für Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT).

Ulrich Seiffert von WiTech Engineering moderiert zum Abschluss der Tagung eine Podiumsdiskussion zum Fokusthema „Sicherheit 2.0 – Wie viel Passive Sicherheit benötigen zukünftige Fahrzeuggenerationen?“ mit Vertretern unter anderem von Volkswagen, Adam Opel, Autoliv sowie Continental Safety Engineerig International. Darüber hinaus präsentieren Firmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie innovative Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Fachausstellung.

Die Veranstaltung richtet sich an Leiter, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Aktive und Passive Sicherheit, Fahrzeugsicherheit sowie Gesamtfahrzeugarchitektur und -integration. Ebenso spricht sie Entwickler von Elektrik und Elektronik sowie Fahrerassistenzsystemen aus der Automobil- und Zulieferindustrie an.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/fahrzeugsicherheit oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über das VDI Wissensforum
Das VDI Wissensforum mit Sitz in Düsseldorf gehört zur Unternehmensgruppe des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und ist seit mehr als 50 Jahren der führende Weiterbildungsspezialist für Ingenieure, für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Es vermittelt das Wissen aus allen automobilrelevanten Technikdisziplinen und bietet eine umfassende Themenvielfalt rund um die Fahrzeugindustrie. Fragen zu aktuellen Antriebsaggregaten, zur Fahrzeugelektronik und Fahrerassistenzsystemen stehen im Fokus neben Themen wie Anforderungen zur Fahrzeugsicherheit, Komfortoptimierung oder auch Lösungen zur CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit des Automobils. Das Unternehmen bietet eines der größten Automobilindustrie-Netzwerke mit weltmarktführenden Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern sowie international renommierten Wissenschaftlern. Die Veranstaltungen des VDI Wissensforums sind unverzichtbar für die Automobilindustrie.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/fahrzeugsicherheit
http://www.vdi-wissensforum.de

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