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Mehr Frauen braucht das Land: Gleichstellung als Motor für Innovation und Wirtschaftskraft

10.11.2014

FH Potsdam lädt zur Tagung "Geschlechtergerechtigkeit planen" am 12. November 2014

In einem strukturschwachen Flächenland wie Brandenburg reichen klassische Maßnahmen der Regionalentwicklung nicht aus, um den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung zu kompensieren. Die Region muss für qualifizierte Frauen attraktiver werden.

Ziel der Tagung ist es, unter dem Aspekt der Gendergerechtigkeit alternative Handlungsoptionen und innovative Konzepte zu entwickeln. Die Tagung wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie gefördert. Beginn ist am Mittwoch, den 12. November 2014 um 10.00 Uhr an der FH Potsdam.

Gerade junge Frauen wandern aus Brandenburg ab. Daher gilt es, das Land auch durch andere Faktoren als zum Beispiel die Wirtschaftskraft attraktiv zu machen. Geschlechtergerechtigkeit kann in diesem Zusammenhang als Triebfeder zur Entwicklung von sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Entwicklungen fungieren. Bislang spielt Geschlechtergerechtigkeit allerdings im Rahmen regionaler Planungsprozesse kaum eine Rolle.

„Die Idee ist es, das Thema Geschlechtergerechtigkeit als Motor für Innovationen im Land Brandenburg zu erschließen", erläutert Prof. Dr. Andrea Schmidt, Professorin für sozialpädagogische Handlungskonzepte an der Fachhochschule Potsdam.

„In Brandenburg als sehr heterogenem Flächenland mit einerseits boomenden Regionen und anderseits Landesteilen, die als strukturschwach einzustufen sind, muss man Impulse setzen, die über klassische Maßnahmen der Regionalentwicklung im Sinne einer wirtschaftlichen Stärkung hinaus gehen."

Es gibt zu dieser Thematik einige innovative Konzepte auf europäischer Ebene und auch in anderen Bundesländern. Für Brandenburg existieren allerdings kaum ausgearbeitete Ideen. Im Rahmen der Fachtagung kommen Expertinnen und Experten zu Wort, die aus Genderperspektive strukturelle Innovationen sowie alternative Handlungsoptionen für das Land Brandenburg erschließen können.

Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen!

Wann: Mittwoch, 12. November 2014 von 10.00 bis 16.00 Uhr
Wo: Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam, Hörsaal 1

Kontakt: Prof. Dr. Andrea Schmidt, Tel.: 331 580-1152, Mail: a.schmidt (at) fh-potsdam.dea.schmidt (at) fh-potsdam.de

Pressekontakt:
Jutta Neumann
Pressesprecherin
Fachhochschule Potsdam
Tel: 0331 580-1077
Mail: neumann (at) fh-potsdam.de
www.fh-potsdam.de


Weitere Informationen:

http://www.fh-potsdam.de

Jutta Neumann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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