Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Demenzkranke und Senioren mit geistiger Behinderung: Neuer Forschungsschwerpunkt

14.03.2011
Die Zahl der Menschen mit Demenzerkrankung in Deutschland steigt, ebenso die Zahl von Senioren mit geistiger Behinderung.

Wie sie optimal betreut und versorgt werden können, ist das Thema eines InnovationsDialogs am 31. März in Münster. Er ist zugleich die Auftaktveranstaltung des neuen Forschungsschwerpunktes "Teilhabeforschung" der Katholischen Hochschule NRW.

Die Zahl der Menschen mit Demenzerkrankung in Deutschland wird aufgrund der höheren Lebenserwartung deutlich steigen. Ihre Betreuung stellt für die älteren Menschen selbst eine große Herausforderung dar, ebenso wie für ihre Familien und für die Versorgungsstruktur, die dahinter steht.

Wie Demenzkranke und Senioren mit geistiger Behinderung optimal versorgt werden können, ist das Thema eines InnovationsDialogs und zugleich Auftaktveranstaltung des neuen Forschungsschwerpunktes "Teilhabeforschung" an der Katholischen Hochschule NRW. Sie findet am Donnerstag, 31. März, von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Abteilung der Katholischen Hochschule in Münster (Piusallee 49, 48147 Münster) statt.

"Wir widmen uns bei der Auftaktveranstaltung bewusst der Lebenssituation sowohl der Menschen mit Demenzerkrankungen wie auch der Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung", erklärt Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich, Prorektorin für Forschung und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule NRW. Denn erstmals gibt es in Deutschland neben Demenzerkrankten eine ganze Generation von Senioren mit geistiger Behinderung. "Wir untersuchen, wie sich die Altersstruktur geistig behinderter Erwachsener künftig entwickelt, welche spezifischen Anforderungen mit der Lebensführung im Alter verbunden sind, und wie Gemeinwesen und Unterstützungsleistungen gestaltet werden sollen."

Bei der Erforschung der Pflege in der Zukunft rücken vor allem die Angehörigen in den Mittelpunkt. Von ihnen und ihrer jeweiligen Lebenssituation hängt es ab, ob und wie das komplexe Versorgungs-Arrangement aus Ärzten, Pflegekräfte und Familie funktioniert. Schon heute werden rund eine Million Demenzkranke und immer mehr Senioren mit geistiger Behinderung von ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld versorgt.

Veranstaltet wird der InnovationsDialog von der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule NRW, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Stadt Münster. Im Rahmen solcher InnovationsDialoge stellen Forscher von Universitäten und Fachhochschulen zusammen mit Unternehmen und anderen Einrichtungen aus Wirtschaft und Gesellschaft aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze vor. Jedes Jahr finden etwa 20 regionale Dialogveranstaltungen zu verschiedenen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen in ganz Nordrhein-Westfalen statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aus Platzgründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter http://www.innovationsallianz.nrw.de oder unter Telefon 0700-46666791 (6 Cent pro Anruf).

Claudius Kroker | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovationsallianz.nrw.de
http://www.katho-nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017
17.01.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau