Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Medizintourismuskonferenz in Sankt Augustin

22.08.2011
Bereits zum dritten Mal veranstaltet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Konferenz "Medizintourismus". Rund 100 Experten aus Kliniken, Dienstleistungsunternehmen und Hochschulen nehmen am Dienstag, 13. September 2011, an der diesjährigen Konferenz mit dem Themenschwerpunkt "Medizinreisen von und nach Deutschland" teil.

Jährlich lassen sich etwa 71.000 Patienten aus dem Ausland stationär in Deutschland behandeln. Damit ist Deutschland erste Anlaufstelle in Europa für Auslandspatienten aus aller Welt. Besonders geschätzt wird die deutsche Medizin im arabischen und russischen Raum. Mehrere Tausend Patienten aus den Golfstaaten und der GUS suchen jedes Jahr Akut- und Rehakliniken in München, Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf oder Hamburg auf. Gerade in den Sommermonaten prägen sie das Bild vieler Hotels und Einkaufstraßen.

Der engeren Vernetzung von medizinischen und touristischen Dienstleistungen für Gesundheitstouristen aus dem Ausland widmet sich die 3. Medizintourismus-Konferenz am 13. September 2011 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Etwa 100 Experten aus dem In- und Ausland treffen sich in Sankt Augustin, um sich über ihre Erfahrungen mit der internationalen Klientel auszutauschen. In diesem Jahr eröffnen die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Marlis Bredehorst, sowie die Geschäftsführerin Tourismus NRW Dr. Heike Doll-König die Veranstaltung. Norbert Tödter von der Deutschen Zentrale für Tourismus stellt das touristische Vermarktungskonzept im Themenjahr „Medizintourismus“ vor und berichtet über erfolgte Maßnahmen.

Von großer Bedeutung für die anspruchsvolle Klientel aus dem Ausland sind hohe Qualitätsstandards in allen Bereichen. Welche Kriterien für Kliniken dabei wichtig sind und wie sie beurteilt werden, darüber berichten weltweit tätige Zertifizierungsunternehmen wie Temos/DLR und hospitalscout.com. Anhand von Best-Practise-Beispielen aus Asien und der Schweiz wird zudem gezeigt, was im Ausland in punkto Service bereits möglich ist.

Eingerahmt werden die Vorträge durch aktuelles Zahlenmaterial zu den einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern, vorgestellt vom wissenschaftlichen Institut der Techniker Krankenkasse und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Organisatoren Prof. Dr. Bernd Ebel und Jens Juszczak (beide Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) bekommen für ihren innovativen Forschungsbereich an diesem Tag außerdem die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2011“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ verliehen, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht.

Ansprechpartner:
Jens Juszczak
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Sankt Augustin
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
E-Mail: jens.juszczak@h-brs.de
Zur Verleihung der Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2011" ergeht noch eine besondere Einladung.

Eva Tritschler | idw
Weitere Informationen:
http://www.auslandspatienten.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen