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Medientage Passau 2009: "Crossmedia - Wer bleibt auf der Strecke?"

20.10.2009
Namhafte Journalisten, Medienmanager und Wissenschaftler referieren und diskutieren in Passau mit den Studierenden. Am 6. und 7. November organisieren Studierende des Studiengangs Medien und Kommunikation die Medientage der Universität Passau zum Thema "Crossmedia - Wer bleibt auf der Strecke?"

Andreas Bachmann (Bayerischer Rundfunk), Dr. Holger Feist (Burda Media), Holger Kansky (BDZV) und Prof. Dr. Klaus Meier (TU Dortmund). Dies sind nur einige der zahlreichen Medienvertreter und Kommunikationswissenschaftler, die am 6. und 7. November im Rahmen der Medientage Passau 2009, Vorträge und Workshops zum Thema "Crossmedia - Wer bleibt auf der Strecke?" halten werden. Die Veranstaltung wird vom MedienCampus Bayern e. V. unterstützt.

Für die Organisation zeichnen Studierende des Studiengangs Medien und Kommunikation verantwortlich. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos und steht allen Medieninteressierten offen. Die Workshops dagegen sind teilnahmebegrenzt und den Studierenden der Universität Passau vorbehalten.

Crossmedia - Wer bleibt auf der Strecke?
Zentraler Inhalt der Medientage ist die Thematik "Crossmedia". Dabei sollen neue und alte Kommunikationskanäle aus Effizienz- und Kostengründen von ein- und derselben Redaktion mit der Ware "Information" versorgt werden. Ein Journalist muss auf jeweils hohem Niveau Zeitungs- und Zeitschriftenseiten layouten, Film-Beiträge und Podcasts produzieren, Internet-Angebote gestalten, bloggen und trotzdem noch klassische Artikel für die Print-Ausgabe schreiben. Journalisten sollen alles können. Im Rahmen der Medientage Passau 2009 wird der Frage nachgegangen, wer rechtzeitig auf den Cross-Media-Zug aufgesprungen ist und für wen der Zug bereits abgefahren ist. Welche Medienorganisationen haben rechtzeitig die Weichen gestellt, um mit ihrem Produkt konkurrenzfähig zu bleiben? Wie sieht die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer von Online- und Mobil-Rezeption geprägten Medienlandschaft aus? Bedeutet crossmediales Publizieren gar das Ende einer ganzen Mediengattung, beispielsweise der Tageszeitung? Droht das Ende des Qualitätsjournalismus? Vielleicht bestehen aber auch Alternativen zum Crossmedia-Ansatz, die eine Aussicht auf ökonomischen Erfolg haben.
Das Programm der Medientage Passau 2009
Die Medientage werden am Freitag, den 6. November von Prof. Dr. Klaus Meier (Technische Universität Dortmund) mit einem Vortrag zum Thema "Crossmedialer Journalismus im Newsroom" eröffnet. Im Anschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, an Workshops mit crossmedialem Schwerpunkt teilzunehmen. Am Abend findet eine Diskussionsrunde zum Thema "Wege in die Medien" statt. Am 7. November 2009 wird am Vormittag die Workshop-Reihe fortgesetzt. Der Nachmittag gestaltet sich aus weiteren Vorträgen und einer abschließenden Podiumsdiskussion über die Zukunft des crossmedialen Journalismus'. Teilnehmer sind unter anderem: Harry Luck, stellvertretender Leiter Nachrichtenredaktion FOCUS Online; Oliver Roth, Geschäftsführer pilot München; Prof. Dr. Philipp Riehm, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus Hamburg.
Medientage - eine Veranstaltung mit Tradition
Nach dem erfolgreichen Start der Medientage im Jahr 2006 konnte die Veranstaltung auch 2007 mit namhaften Vertretern der Medienlandschaft durchgeführt werden. Medienschaffende wie Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Kuno Haberbusch (NDR "Zapp!") oder Ossi Urchs diskutierten damals zum Thema "Medienmacht - macht Medien!" Die Medientage 2009 veranstalten 15 Bachelor- und Masterstudenten des Studiengangs Medien und Kommunikation. Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. Ralf Hohlfeld (Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft) übernommen.

Thoralf Dietz | idw
Weitere Informationen:
http://www.crossmedia-passau.de
http://www.uni-passau.de/hohlfeld

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