Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Medienkultur im Wandel

27.04.2009
Fachtagung mit über 370 Kommunikations- und Medienwissenschaftlern in Bremen

Die international besetze Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft findet zum Thema "Medienkultur im Wandel" an der Universität Bremen statt.

Unsere heutigen Kulturen sind zunehmend mit Medien durchdrungen: Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet sind ein umfassender Teil der gegenwärtigen Alltagskulturen geworden. Sie erscheinen zunehmend als 'Medienkultur'.

Welche Herausforderungen sich damit ergeben, diskutieren Kommunikations- und Medienwissenschaftler im Rahmen einer Fachtagung an der Universität Bremen. Zum Thema "Medienkultur im Wandel" findet dort vom 29. April bis zum 1. Mai 2009 die 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) statt.

Auf Einladung des Instituts für Medien, Kommunikation und Information (IMKI) und der Wissenschaftlichen Einrichtung Deutsche Presseforschung werden sich über 370 nationale und internationale Fachvertreter in 120 Vorträgen mit Medienkulturen und deren gegenwärtigen wie historischen Wandel beschäftigen. Konkret geht es in den verschiedenen Vorträgen der Tagung um die sich verändernde Medienlandschaft und -branche in ihrer gesamten kulturellen Breite, nicht nur in Deutschland, sondern auch international.

Themenfelder der Tagung sind beispielsweise die Kulturen des Internets, digitale Spiele und Web 2.0, Medienpolitik, Öffentlichkeit und politische Diskurskulturen, Konflikte von Medienkulturen, Journalismuskulturen, historische Dimensionen von Medienkulturen oder Fragen der Migration und Integration in Medienkulturen. Als Programmhöhepunkte beteiligen sich international renommierte Gastredner. David Morley (Goldsmiths College University of London, Großbritannien) spricht über das Verhältnis von Kultur, Wandel und Technologie. Robin Mansell (London School of Economics and Political Science, Großbritannien) verdeutlicht in ihrem Beitrag den Zusammenhang von Macht, Medienkultur und digitalen Medien. Und Hans Adler (University of Wisconsin, Madison, USA) widmet sich den Werten der Aufklärung als einem Aspekt von Medienkultur.

Für Journalisten ist die Teilnahme an den Vorträgen der Tagung kostenfrei. Weitere Informationen finden sich auf der Tagungs-Website: http://www.dgpuk2009.de. Dort wird im Tagungsverlauf auch Bildmaterial zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften
Institut für Medien, Kommunikation und Information
Prof. Dr. Andreas Hepp
SFG 4320
Enrique-Schmidt-Straße 7
D-28359 Bremen
Tel.: (0421) 218 67601 / (0421) 218- 67620
E-Mail: Andreas.Hepp@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgpuk2009.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie