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»MRO – Maintenance, Repair and Overhaul« verursacht bei Produkten und Gütern mit hohen Investitionskosten und langer Lebensdauer einen wesentlichen Teil der Unternehmenskosten. Im Laufe des Produktlebens fallen neben ständiger und planbarer Wartung auch unvorhersehbare Reparaturen an.
Bei einer Überholung kann das Produkt nicht nur in einen neuwertigen Zustand versetzt, sondern über den ursprünglichen Auslieferungszustand hinaus auf ein zeitgemäßes technisches und wirtschaftliches Niveau gehoben werden. MRO-Prozesse leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Ressourcenschonung und Energieeffizienz und bringen gleichzeitig ökonomische Vorteile.
Doch wer sind die Player? Wohin entwickelt sich der Markt? Einige Ergebnisse der »Markt- und Trendstudie 2011: Maintenance, Repair and Overhaul« in Kürze:
- Hauptabnehmer der MRO-anbietenden Firmen kommen aus dem Bereich Verkehr sowie dem Maschinenbau. Vom überwiegenden Teil der Unternehmen werden Leistungen für eigene Erzeugnisse durchgeführt.
- Durchschnittlich wird ungefähr ein Drittel des Gesamtumsatzes eines Untrnehmens im MRO-Bereich erzielt. Für 38 Prozent der Befragten sind MRO-Leistungen überdurchschnittlich gewinnbringend. In den nächsten fünf Jahren wird MRO an Bedeutung zunehmen.
- Der Markt für MRO-Leistungen ist von einer hohen Nachfrage, der Umsatzrendite und einem geringen Wettbewerbsdruck geprägt. Für Nachfrager sind vor allem der Spezialisierungsgrad, die Flexibilität und der Wissensvorsprung des MRO-Anbieters ausschlaggebend.
- Bei der MRO-gerechten Entwicklung von Erzeugnissen werden eine hohe Flexibilität, eine schnelle Durchführbarkeit, eine hohe Mobilität und eine gute Wiederverwendbarkeit der Komponenten gefordert.
- Die Entwicklung von Anlagen erfolgt überwiegend nicht reinigungsgerecht, obwohl hier Bedarf gesehen wird. Bei fast zwei Drittel der Maßnahmen wird noch keine kontinuierliche Erhebung von Zustandsänderungen durchgeführt.
Von den 1 236 kontaktierten Ansprechpartnern nahmen 311 an der Umfrage teil. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 25 Prozent.
Die Markt- und Trendanalyse wird auf der Internationalen Konferenz »Maintenance, Repair and Overhaul (MRO)«, die am 24. und 25. März 2011 im Umspannwerk Kreuzberg in Berlin stattfindet, vorgestellt. Die Konferenz ist ein internationaler, branchenweiter Treffpunkt für Unternehmen, Zulieferer und Kunden im Bereich MRO. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen umfassend zu reflektieren und bislang unerschlossene Potenziale sowie Wege in eine erfolgreiche Zukunft aufzuzeigen. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Praxis präsentieren in mehr als 30 Vorträgen neue Konzepte und Strategien in folgenden Themenbereichen:
- Produkte: MRO-gerechte Konstruktion
- Konzepte: MRO-Prozesse und IT
- Technologien: Adaptive und flexible MRO-Lösungen
- Condition Monitoring: Intelligente MRO-Systeme
Die Konferenz findet im Rahmen des Fraunhofer-Innovationscluster »Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) in Energie und Verkehr« statt. Der Cluster des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) und des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) ist eine Kooperation von sieben Forschungspartnern und 14 Wirt- schaftsunternehmen. Finanziert wird der Cluster von den Ländern Berlin und Brandenburg, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Industrie. Ziel dieser Initiative ist es, ressourcenschonende und energieeffiziente MRO-Prozesse und -Technologien zu erarbeiten und nachhaltig in der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg zu etablieren.
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Jeannette Behrendt
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
Pascalstraße 8-9, 10587 Berlin
Tel.: +49 30 39006-351
E-Mail: jeannette.behrendt@ipk.fraunhofer.de
Steffen Pospischil | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ipk.fraunhofer.de
www.innovationscluster-mro.de
www.conference-mro.de
Weitere Berichte zu: Flexibilität > IPK > Konstruktionstechnik > maintenance activities > Markt- und Meinungsforschung > MRO > MRO-Leistungen > MRO-Prozesse > Produktionsanlage > repair > Trendanalyse
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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