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Lungen-Experten aus der ganzen Welt treffen sich in Hannover

30.04.2014

Pressegespräch zu Symposium am 8. Mai um 12.15 Uhr im Schloss Herrenhausen

Vom 8. bis 10. Mai 2014 treffen sich im Schloss Herrenhausen 350 internationale Experten, um über die neuesten Forschungs- und Therapieansätze für Lungenerkrankungen zu diskutieren. Im Fokus des Symposiums „Lung Regeneration and beyond: BREATH meets REBIRTH“ stehen dabei zum Beispiel innovative Methoden im Bereich Transplantation, Stammzellforschung und künstliche Organe.

Lungenerkrankungen sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Nach dem aktuellen Europäischen Weißbuch Lunge gehen zehn Prozent aller Todesfälle in Europa auf eine Lungenerkrankung wie Lungenkrebs und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zurück.

Hauptursache für die zunehmenden Erkrankungen sind Umwelteinflüsse, Zigaretten und Infektionen wie EHEC und Schweinegrippe, die Pneumonien, also Lungenentzündungen, verursachen. Derzeit gibt es für die meisten chronischen Lungenerkrankungen kaum wirksame Therapieansätze.

Wir laden alle Medienvertreter zu einem Pressegespräch ein am

Donnerstag, 8. Mai 2014,
von 12.15 bis 13.15 Uhr
im Seminarraum 4 im Erdgeschoß des Schloss Herrenhausen,
Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover

Ihre Gesprächspartner sind:

Professor Dr. Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie an der
Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des hannoverschen
Standorts des Deutschen Zentrum für Lungenforschung, BREATH

Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-,
Transplantations- und Gefäßchirurgie und Sprecher des Exzellenzclusters<
REBIRTH

Professor Dr. Ulrich Martin, Leiter der Leibniz Forschungslaboratorien
für Biotechnologie und künstliche Organe an der MHH

Das Symposium ist eine gemeinsame Initiative des hannoverschen Standorts des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Deutschen Zentrums für Lungenforschung BREATH (Biomedical Research in Endstage and Obstructive Lung Disease) und des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Exzellenzclusters REBIRTH (Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie). Auch das Land Niedersachsen unterstützt die beiden Forschungsverbünde.

Im Anschluss an das Pressegespräch ist ein Foto vom Organ Care System (OSC), in dem Spenderorgane körperwarm transportiert, von Spenderblut durchflossen und mit Nährstoffen versorgt werden können, möglich.

Stefan Zorn | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

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