Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Life Science Heilbronn

13.07.2016

Die GGS und der Zukunftsfonds Heilbronn veranstalten am 27. Oktober Kongress zum Lebenszyklus von Life Science-Unternehmen.

Steigende Kosten, Wettbewerbsdruck und komplexe regulatorische Anforderungen. Dies sind nur drei Beispiele für die vielfältigen Aufgaben in Life Science-Unternehmen, die ein professionelles Management erfordern.


Life Science Management Kongress 2016

Der Life Science Management Kongress am 27. Oktober 2016 in Heilbronn beleuchtet diese Aufgaben aus unterschiedlichen Perspektiven und hilft beim Aufspüren neuer Wachstumspotentiale entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die von der German Graduate School of Management and Law (GGS) und dem Zukunftsfonds Heilbronn organisierte und mit namhaften Referenten besetzte Veranstaltung beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Lösungen in unterschiedlichen Lebensphasen von Life Science-Unternehmen.

Impulse für zukunftsorientiertes Management

Für Prof. Dirk Zupancic, Präsident der GGS, ist der ganzheitliche Ansatz beim zweiten Life Science Management Kongress besonders wichtig: „Wir betrachten den gesamten Lebenszyklus von Life Science-Unternehmen und möchten Impulse geben, sich ändernde Marktbedingungen für effiziente Geschäftsmodelle zu nutzen. Dabei helfen jungen Unternehmen zukunftsorientierte Innovationsstrategien genauso wie Partner, die sie von der Gründungs- bis zur Expansionsphase begleiten und mit ihrem Know-how stärken.“

Plattform für neue Erkenntnisse

Ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches steht das Get-together am Vorabend (26. Oktober 2016) des Kongresstages. Dr. Siegfried Bialojan, Executive Director und Leiter des Ernst & Young Life Science Center Mannheim, stellt im Eröffnungsreferat den neuen Med Tech Report 2016 vor. Mit dem Vortrag „Erfolgreiches Innovationsmanagement in Life Science-Unternehmen“ von Dr. Susanne C. Wosch, einer ausgewiesenen Kennerin der Biotech- und Medtech-Branche, startet der Kongresstag am 27. Oktober 2016.

Die Gründung und Finanzierung von Life Science-Unternehmen aus den Perspektiven eines Company Builders, eines Unternehmers und eines Investors ist das Thema der folgenden Diskussionsrunde. Auf dem Podium sitzen Philipp Hartmann von Rheingau Founders, der Geschäftsführer von Medlanes, einem Unternehmen für digitale Gesundheitsberatung, Dr. Emil Kendziorra und Dr. Klaus Stöckemann von Peppermint Venture Partners.

Zur Phase Markt und Exit schildern im Anschluss Dr. Thomas Frischmuth, CBO der Greenovation Biotech GmbH für den Bereich Pharma, und Dr. Georg Matheis, Vorstand der Xenios AG für den Bereich Medtech, ihre Erfahrungen. Die Phase Marktentwicklung hat Dr. Thomas Anselmino, Geschäftsführer Morgan Stanley, im Blick.

Er berichtet aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz über Transaktionen im Unternehmensbereich wie beispielsweise Fusionen, Unternehmenskäufe und Betriebsübergänge, aber auch einen möglichen Börsengang. Spannenden Diskurs verspricht das Referat „Ein Masterplan Medtech“ am Nachmittag, in dem aufgezeigt wird, vor welchen Herausforderungen Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland stehen und welche Schritte unternommen werden sollten, damit sie international in der ersten Liga spielen können.

Mit Kathleen A. Marshal, Gründerin und Präsidentin der Beratungsgesellschaft MAXIS, folgt eine international anerkannte Life Science-Expertin, die mit ihrem Vortrag „Managing Life Science Companies across the entire Life Cycle – Advices for entrepreneurs an managers“ den Life Science Management Kongress beendet.

Erfolgsgeschichte Life Science-Cluster Heilbronn
Als Veranstaltungsort spielt Heilbronn eine besondere Rolle. Im Schatten der Automotive-Industrie und anderer traditionsreicher Branchen hat sich die Stadt am Neckar in wenigen Jahren zu einem bedeutenden Standort für Hersteller, Zulieferer und Engineering-Dienstleister der Medizintechnik entwickelt. Für Günter Steffen vom Zukunftsfonds Heilbronn steht fest: „Heilbronn ist ein innovativer Life Science-Standort, der internationale Unternehmen und Start-ups beheimatet. Das Experten-Netzwerk vor Ort, finanzielle Hilfestellung und die Expertise der GGS, insbesondere im Bereich Entrepreneurship und Venturing, machen den Standort besonders attraktiv.“

Der Life Science-Kongress richtet sich an Personen, die in das Management von Organisationen wie Kliniken oder Forschungszentren, Unternehmen und Teams im Life Science-Bereich involviert sind. Dazu gehören beispielsweise Geschäftsführer, Wissenschaftler, Venture Capitalists oder Pharmamanager. Veranstaltungsort ist die Aula auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.lifescience-heilbronn.de.

Weitere Informationen:

http://www.lifescience-heilbronn.de

Thomas Rauh | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Experten-Netzwerk GGS Geschäftsmodelle Life sciences Start-ups

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie