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Liechtenstein-spezifische Aspekte von MiFID II

11.05.2015

Am 23. Juni 2015 lädt die Universität Liechtenstein zu einer Konferenz zur MiFID II-Richtlinie mit Fokus auf den resultierenden Anpassungsbedarf für den Finanzplatz Liechtenstein. Die Beteiligung des Liechtensteinischen Bankenverbandes, des Vereins der unabhängigen Vermögensverwalter sowie der Finanzmarktaufsicht unterstreicht die Wichtigkeit dieser Thematik für die Branche.

Nach Durchführung einer Vortragsveranstaltung am 11. Dezember 2014 zum Thema «MiFID II – Herausforderungen für den Finanzplatz Liechtenstein» findet am 23. Juni 2015 eine weitere halbtägige Konferenz des Instituts für Finanzdienstleistungen statt, die den aus der MiFID II-Richtlinie resultierenden Anpassungsbedarf für den Finanzplatz Liechtenstein zum Gegenstand haben wird.


MIFID II: Dieses Weiterbildungsangebot zeigt praxisnah Konsequenzen und Potenziale der neuen Richtlinie für Banken und Vermögensverwalter auf.

Universität Liechtenstein


Insbesondere Banken und Vermögensverwalter müssen ihre Geschäftsmodelle überprüfen und ggf. anpassen. Jedoch beinhaltet die MiFID II-Richtlinie auch Potenziale, die es für Liechtenstein vorteilhaft zu nutzen gilt. Zudem sind Finanzplatzakteure in Liechtenstein zu einer risiko- und größenadäquaten Umsetzung herausgefordert.

Konsequenzen und Potenziale

Die halbtägige Vortragsveranstaltung «Liechtenstein-spezifische Aspekte von MiFID II» richtet den Fokus auf Konsequenzen und Potenziale für Banken und Vermögensverwalter. In den Vorträgen werden die Perspektiven aus Sicht der Rechtspolitik, der Intermediäre und der Wissenschaft vorgestellt und in einen liechtensteinischen Kontext gesetzt.

Als Referenten konnten hochrangige Experten gewonnen werden, die einerseits die beteiligten Interessen der liechtensteinischen Praxis und der Anlegerinteressen vertreten, andererseits aus dem Blickwinkel der Wissenschaft Wege für liechtensteinische Lösungen aufzeigen.

Bedeutung für den Finanzplatz Liechtenstein

Aufgrund von MiFID II müssen alle Finanzdienstleister ihre Geschäftsprozesse überprüfen. Dies könnte umfangreiche Investitionen in die Datensysteme zur Folge haben, die sich auf die Profitabilität der bestehenden Geschäftsmodelle auswirken würden. Eine weitsichtige Folgenabschätzung und Anpassung könnte daher die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Neben den beschriebenen Auswirkungen auf die Durchführung der operativen Geschäfte sind die Wechselwirkungen von MiFID II mit anderen Rechtsakten (z.B. MAR/MAD, EMIR) zu bedenken. Dies alles geht mit einem ambitiösen Zeitplan zur Umsetzung in der EU bis 2016/2017 einher. Lösungsvorschläge für all diese Themen stehen auf dem Programm der Vortragsveranstaltung.

Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter in Banken, Vermögensverwaltungen, Anlagefonds, Versicherungen, Aufsichts- und Regulierungsbehörden sowie Rechtsanwalts‐Kanzleien und Unternehmensberatungen, die sich über MiFID II und dessen Auswirkungen für den Finanzplatz Liechtenstein informieren wollen.

Liechtenstein-spezifische Aspekte von MiFID II
Vaduz, Universität Liechtenstein
Dienstag, 23. Juni 2015, 13.00-18.00 Uhr
Vortrag und Diskussion in deutscher Sprache. Eintritt 390.- CHF pro Person inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.
Informationen und Anmeldung unter www.uni.li/mifid 

Weitere Informationen:

http://www.uni.li/mifid

Simone Brandenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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